Scheibenreiniger angeschossen

San Lorenzo: Wer kennt sie nicht, die Scheibenreiniger aus früheren Zeiten. Aus Asunción sind sie fast gänzlich verschwunden, aber in San Lorenzo kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und dem Reiniger.

Wie so oft sind die Scheibenputzer oft sehr aufdringlich. Das wurde nun einem zum Verhängnis. Gegen 21:30 Uhr am gestrigen Abend ereignete sich der Zwischenfall an der Kreuzung Saturio Rios und Julia Miranda Cueto.

Der Fahrer eines Nissans musste an einer Ampel anhalten. Sofort näherte sich ein 18 Jahre alter Scheibenreiniger. Nach einer heftigen Auseinandersetzung zog der Autofahrer eine Pistole und schoss den jungen Mann nieder. Der Autofahrer flüchtete. Eine eintreffende Polizeistreife brachte den Verwundeten in das Hospital de Trauma in Asunción. Er überlebte den Angriff.

Zeugen identifizierten das Kennzeichen des Autos. Der Halter wurde schon ermittelt. Die Polizei wird nun weitere Nachforschungen durchführen wer das Fahrzeug zur Tatzeit fuhr.

Quelle: ABC Color

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13 Kommentare zu “Scheibenreiniger angeschossen

  1. Ich persönlich wurde in San Lorenzo von den Scheibenreinigern bespuckt weil ich meine Scheiben nicht Putzen lassen wollte , hätte ich an diesem Tag meine Waffe im Auto dabei gehabt …..wer weis was passiert währe vor allem wenn sie nach dem bespucken auch noch auf mein Auto schlugen . Irgendwann ist dann genug !

    1. 500 gs und dein Auto bleibt heil, es spuckt dich niemand an und du bewahrst dich selbst vor Schlimmerem…..schon mal darüber nachgedacht?

      1. Es geht hier nicht um die Piepen sondern ums Prinzip. Die Scheiben-Reiniger „verdienen“ somit wesentlich mehr als jeder Arbeiter. Muß das sein?

      2. Im Prinzip ist das richtig. Aber ich stellte wiederholt fest, daß nach dem Scheibenreinigen meine Windschutzscheibe einige Krätzer mehr aufwies als zuvor. Es geht also nicht um 500 oder 1.000 Gs. sondern um einen möglichen Schaden an der Glasscheibe. Soweit ich das feststellen kann, befinden sich gerade in San Lorenzo die aggressivsten Scheibenputzer im gesamten Großkreis um ASU herum – und das oftmals vor den Augen der Polizei.

      3. Albert, es kann und darf nicht sein, dass man sich irgendwelchen Scheibenreinigern unterwirft und denen fuer so einen „Service“ Geld schieben muss.

        Wenn jemand seine Scheibe nicht gereinigt haben möchte, dann hat das der Scheibenreiniger zu akzeptieren, aber da viele so ihren Drogenkonsum finanzieren und gemeingefaehrlich sind, bezahlen die Leute widerwillig. Genauso wie bei den Cuidacoches. Wer da nicht bezahlt, muss mit Kratzern im Lack und aehnliches rechnen.

      4. 500 Gs ??? besser nicht!!! das sehen sie nämlich als eine Verarschung hoch 3 an! dann besser noch ablehnen. mindestens 2000 gs = fast ein Fläschen Brahma, oder 2 empanadas 🙂

      5. Du bist schuld daran das die scheibenverschmutzer da sind wegen sie geld bekommen auf einer regiegungsstrasze,ilegal in einem normalen land.

      6. Wo kommen wir da hin, das ist ja wie Schutzgeld bei der Mafia/Revolutionsteuer bei der EPP.
        Schon mal drüber nach gedacht, Einsperren das ist Erpressung. Verbrecher!
        Angespuck,Scheibe verkratzt und einige andere wurden mit den Scheibenabzieher bedroht/geschlagen.

  2. Um mal was klar zu stellen : natürlich ist das ganze eine Plage mit den Scheibenputzern….
    Wie immer im Leben hat man eine Wahl, wenn der scheibenputzer unaufgefordert putzt.
    Man kann ihm erklären, dass man nicht für eine Dienstleistung bezahlt, die man nicht angefordert hat, man kann aus dem Auto aussteigen und den Scheibenputzer mal kräftig schütteln und ihm eine reinhauen weil er nicht das Recht hat Kratzer ins Auto zu machen weil man nicht bezahlen will usw.
    Schön , dass ihr das so handhabt…..ich mach’s nicht und zahle lieber.

    1. richtig Albert, von den 2mil wird man nicht ärmer oder reicher. legst du dich mit denen an, stehst du sowieso immer auf der Verliererseite. Das gehört eben auch zu Paraguay, wie vieles andere auch 🙂

      1. Verlieren in paraguay ist richtig;keiner ist im stande die straszen menschlich und natuerlich zu machen ,es ist wie ein land ohne verwalter,totale unordnung.

  3. Mal an alle, die das nicht so schlimm finden. Ob „Parkwächter“ oder „Scheibenputzer“.
    Was sagt Ihr dann, wenn zwei Leute vor Eurem Anwesen stehen und es „beschützen“ wollen. Gegen dementsprechende Bezahlung, versteht sich. Das ist nur noch eine Frage der Zeit.
    Deshalb müssen diese Art von „Dienstleistungen“ im Keime erstickt werden und nicht geduldet, wie hier Einige meinen.

  4. Einerseits ist es ja gut wenn sie eine Möglichkeit gefunden haben Geld zu verdienen, besser als wieder kriminell zu werden. Müsste ich nicht haben, den ganzen Tag in den Abgasen an einer Kreuzung zu arbeiten. Andererseits hasse ich die Typen auch, weil ich sie nicht um ihren Service gebeten habe, darum komme ich schon mit eingeschalteter Scheibenputzanlage an die Ampel herangefahren, wenn sie auf rot steht, um zu demonstrieren, dass meine Scheibenwischeranlage funktioniert. Meistens wirkt es.

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