Schießerei zwischen Sojabauern und Campesinos

Repartriación: Mit Schüssen vertrieben Sojalandwirte Campesinos von ihren Feldern. Es gab Verletzte. Die Konfrontation entstand am Mittwochnachmittag, als Anwohner das Anpflanzen von Sojabohnen verhindern wollten.

Die heftige Auseinandersetzung zwischen kleinen Sojabauern und einer Organisation der Campesinos im Departement Caaguazú eskalierte vorgestern, als Waffen zum Einsatz kamen. Der Konflikt schwelt schon lange in der Region. Die landlosen Bauern wehren sich gegen den Sojaanbau und die Verwendung von Agrochemikalien. Sie brannten vorgestern nun die gesamte Plantage der Produzenten nieder.

Mindestens zwei Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt. Nach Angaben der Behörden hätten beide Seiten Feuerwaffen getragen und zum Einsatz gebracht. Die Kleinproduzenten erstatteten Anzeige bei der Nationalpolizei, die den Fall der Staatsanwaltschaft übermittelte. Es kam bis jetzt zu keiner Verhaftung, weder auf Seiten der Landwirte noch der Campesinos.

Wochenblatt / Paraguay.com

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8 Kommentare zu “Schießerei zwischen Sojabauern und Campesinos

  1. @Marie,warten Sie ab was wir da noch erleben werden,da war General Custers Kampf gegen die Indianer und das OK Corral
    In Tombstone 1881 eine Kinderspielplatzwiese.
    Neuauflage bei uns hier kommt,das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Beste Grüße
    Penicillin

    1. Das ist aber schon sehr große „Schwarzmalerei“! In Paraguay wird es niemals zu einer umfassenden Revolution oder sonstigen blutigen Auseinandersetzungen kommen. Dagegen spricht die hiesige Mentalität.

      1. Da wäre ich mir aber nicht so sicher das nicht zu blutigen Auseinandersetzungen kommt.
        Das wird die großen mehrheitlich Betreffen.Sehen Sie sich doch mal die Landverteilung in Paraguay an.
        In keinen Land ist es so Krass!
        Wie viel % der Bevölkerung haben alles oder das meiste und wie viel % der Bevölkerung haben nichts.
        Bei den Vermögen sieht es doch genauso aus!
        Agrarland Paraguay kann sich nicht selbst Ernähren/Versorgen.Die Monokulturen kann man nicht Essen,
        die Sojabohne macht wenige Reich.Die viele Paraguayer machen Klimmzüge am Brotkasten und Wurschteln sich durch.Das geht auf Dauer nicht Gut.Wer nichts zu verlieren hat der geht auf das ganze.
        Da hat Penicillin recht, in Tombstone 1881 war es eine Kinderspielplatzwiese.

  2. @ Wolfgang was Sie erzaehlen ist quatsch, Sie muessen zuerst mal aufs Land bevor Sie schreiben. Wer in einem Paradies wie Paraguay auf dem Land Hunger hat ist selber schuld weil zu faul zum arbeiten. Wegen der Landverteilung: Der paraguayesche Staat hat seit 1973 milionen von Hektar Land an Landlose verteilt, was hilft es wenn die Dummen das Land gleich wieder verkaufen. Nur die par wenigen Kleinbauern wo geblieben sind denen geht es heute einigermasen gut. Ich kenne viele Kleinbauern die haben vor 30 und mehr Jahre Land gekriegt und eben bearbeitet und nicht verkauft die haben heute Traktore, zum teil auch Camions und Autos. Wenn Sie obigen Artikel nochmals durchlesen, sind es ja genau die Landlosen wo KLEINBAUERN am Sojaernten behindern, ja sogar die Felder abbrennen weil sie denen wo ARBEITEN der Ertrag der Ernte nicht goennen!

  3. Cosmic Trigger

    Reply

    Solange die Soja-Bauern im gesetzlichen Rahmen produzieren, resp. Chemikalien einsetzen, ist es auch richtig durch bewaffnetes Wachpersonal ihr Land zu schützen und die unautorisiert eingedrungene Personen entfernen zu lassen.

  4. In allen Anzeigen lese Ich auch zwischen den Zeilen. Für Mich hat es den Anschein das die Einheimische Bevölkerung keinen Bock mehr auf Ausländer haben die mit Klonrindern und Monokulturen die Landschaft und das Wasser vergiften. Soja, Eucalyptus und Rinder sind ja ein Megageschäft, was fast vollständig in den Händen irgendwelcher Großkonzerne und Ausländern liegen. Meine Meinung: Ich finds gut das dagegen vorgegangen wird!

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