Schmuggelware im Fokus

Im Hinblick auf eine Vielzahl von Presseartikeln und anderer Medien über die massive Zunahme von Schmuggelware sind Regierungsbehörden hellhörig geworden.

Sie nehmen nun “den Fehdehandschuh auf“ und stellen sich der Herausforderung, sagen sie. Der stellvertretende Handelsminister, Pablo Cuevas, kündigt Maßnahmen an, die den Schmuggel eindämmen sollen. Gerade am Ende des Jahres werden viele Waren umgesetzt, da will man im Auge behalten, dass alle Produkte legal verkauft wurden. Dabei sollen vor allem der Zoll, die Nationalpolizei und andere Behörden kooperieren.

Der Staatssekretär erwähnt, dass insgesamt 17 Dekrete erlassen worden sind, die den Schwarzhandel eindämmen sollen.

Er sagte, Unternehmen werden nun täglich besucht und die Rechtmäßigkeit der Produkte überprüft, die verkauft werden. „Wenn wir unsere Bemühungen nicht verdoppeln entsteht ein unermesslicher Schaden, nicht nur finanziell, sondern auch im Bezug auf die Unternehmensstrukturen. Wir sind ein seriöses Land, wir müssen den Schmuggel mit allen Mitteln reduzieren“, sagte Pablo Cuevas gegenüber dem Radiosender 780 AM.

Wenn nicht drastische Maßnahmen ergriffen werden entstehen dem Staat Schäden in einer Höhe von Millionen US Dollar.

Die Grenzstellen wurden alle in Kenntnis gesetzt, verstärkte Kontrollen durchzuführen, gerade an diesen Punkten werden große Mengen an Geld umgesetzt damit Produkte in Nachbarländern eingekauft und sofort eingeführt werden.

Pablo Cuevas betonte weiter, nachdem wir jetzt ein größeres Budget zur Verfügung haben, ist auch die Präsenz der Behördenvertreter höher, insbesondere bei Nacht und am Wochenende, hier fallen die meisten Straftaten an.

„Schmuggelware ist kein Kavaliersdelikt sondern eine Straftat, das fällt nicht unter den Slogan freie Marktwirtschaft, die Legalität muss das Ziel sein“, sagte der Staatssekretär. Wir müssen die rechtmäßigen Verkäufer und Händler schützen und die illegalen ausmerzen.

Quellen: Ultima Hora / Wikipedia: Dezidor

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4 Kommentare zu “Schmuggelware im Fokus

  1. Das wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, daß die Privatleute, die zum Einkaufen über die Grenze fahren, noch mehr geschurigelt werden, und die Grenzbeamten von den Schmugglern höhere Provisionen abzocken.
    Und die Preise hier im Land noch höher steigen als sie schon sind.

  2. Im Mercosur sollte der Warenverkehr zwischen den Mitgliedslaender frei und ungehindert gehen. Doch was soll man mit den vielen Zoellner sonst machen ?
    Der grosse Preisunterschied zwischen Argentinien und Paraguay beruht auf der sozialistischen Politik in Argentinien die Preise fuer viele Waren staatlich zu tief festsetzte und Preisen der paraguayischen Produzenten die mit zu hohen Gewinnmargen rechnen.
    Man kann ja nicht mit einem kleinen, billigen und alten Auto fahren. Jahrmarkt der Eitelkeit !
    Den Schmuggel zu vermeiden ist unmoeglich und wird ernstlich garnicht angestrebt, da fuer viele Arme dies die einzige Einnahmenquelle ist.

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