Ministerium treibt Firma in den Ruin

Das Ministerium für Bildung (MEC) schuldet dem Unternehmen Fernandez SACI vermeintlich 2.400 Millionen Guaranies, aber nicht erst seit Kurzem, die Schulden sind aus dem Jahr 2011.

Der Besitzer dieser Firma, Ángel Trinidad Fernandez, zieht nun die Reißleine und informierte die Öffentlichkeit über die Zeitung ABC Color. Er ist im Begriff, sein Geschäft zu verlieren. Als wir die Ausschreibung damals gewannen, musste ich eine Hypothek aufnehmen um die anfallenden Herstellungskosten für die insgesamt 552 Motorräder, die das Ministerium geordert hat, zu decken.

An sich kein Problem, alle Mitarbeiter, auch die Banken, gingen davon aus, dass alles fristgerecht bezahlt wird.

„Wir haben unsere Vereinbarung eingehalten und den Lieferumfang termingerecht ausgeführt. Mittlerweile musste ich schon 50 Mitarbeiter entlassen und wenn nicht die Hypothek, die wesentlich kleiner ist als die geschuldete Summe, bald beglichen wird, muss ich weitere 80 Angestellte auf die Straße schicken“, erklärte Fernandez.

Die Rechtsabteilung des (MEC), vertreten durch Gustavo Rodas, sagte, der Fall wird derzeit untersucht. „Zwei Regierungen zahlten diese Schulden nicht. Angesichts dieser Tatsache, und zur Wahrung staatlicher Vermögenswerte führen wir Gespräche mit dem Generalstaatsanwalt und einem Kontroller, um sicherzustellen, dass der Prozess für die Übernahme der Motorräder in Ordnung war“, sagte er.

Als erstes Ergebnis dieser internen Untersuchung wurde festgestellt, in der Wirtschaftsabteilung des Ministeriums gab es keine Zustimmung für den Kauf, Rodas betonte aber auch noch, “wenn wir zahlen, dann erst nächstes Jahr“.

„Wir fanden keine Genehmigung durch die Abteilung. Es folgen weitere interne Revisionen, wenn alle Anforderungen erfüllt sind werden wir die Summe nächstes Jahr begleichen“. Rhodes sagte weiter, die Motorräder seien nicht in Gebrauch und kein Mitarbeiter hat bis jetzt Zugriff darauf, man wolle erst die Angelegenheit klären.

Quellen: ABC Color / MEC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.