Schmuggler vom Militär erschossen

Hernadarias: Militärangehörige aus Brasilien eröffneten das Feuer auf zwei Boote, die Zigaretten von Paraguay nach Brasilien über den See Itaipú bringen wollten. Ein Schmuggler wurde dabei erschossen, ein anderer schwer verletzt.

Der Vorfall ereignete sich gestern Abend an der Grenze zu Brasilien. Dem brasilianischen Militär, das den Itaipú-See bewacht, gelang es, zwei Boote zu entdecken, die sie kontrollieren wollten. Die Bootsführer ignorierten aber den Befehl zum Anhalten, sodass die Soldaten das Feuer auf die Besatzungen eröffneten und dabei eine Person töteten, wobei eine andere schwer verletzt wurde, während das zweite Schiff laut den regionalen Medien von CDE Ahora entkommen konnte.

Wie im Polizeibericht angegeben, haben brasilianische Militärangehörige zuerst Warnschüsse abgegeben. Sie beschlossen jedoch dann, das Feuer direkt auf die Bootsführer zu eröffnen, weil sie nicht anhielten.

Bisher sind jedoch die Identität und Nationalität der erschossenen und verletzten Person nicht bekannt. Während der Operation wurden 50 Kisten mit geschmuggelten Zigaretten aus Paraguay beschlagnahmt.

Die Kontrolle über dieses Gebiet wurde verstärkt, da der Schmuggel in illegalen Häfen zunahm. In diesem Zusammenhang führen die National Force, die Bundespolizei, die Militärpolizei, BPFrom und das Sondersekretariat für integrierte Operationen (SEOPI) die Kontrolle auf der brasilianischen Seite des Flusses Paraná durch.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Schmuggler vom Militär erschossen

  1. Nun, die staatlichen Sicherheitsbehörden aus Brasilien, ob Polizei, ob Wehrmachtsangehörige oder auch Kontrolleure wie diese auf dem Itaipú-See, sind bewaffnet, und wissen auch, wozu sie die Waffe haben, nämlich notfalls, um sie zu benützen, und sie fackeln nicht lange, was auch vollkommen richtig ist. ‚Die Schmuggler haben an diesem Tag mit Sicherheit nicht zum ersten Mal geschmuggelt, sie hätten es ganz einfach wissen müssen, was ihnen blühen kann. Niemand hat nach ihnen geschossen ohne vorheriges Anrufen, also haben die Brasilianer vollkommen richtig gehandelt. Die paraguayischen Soldaten sind zwar auch bewaffnet, aber auch nur mit einer billigen 22-í, mit der man nicht einmal ein Kleintier abschiessen kann, und dann können sie nichtmal mit der Pistole umgehen, weil sie es nie gelernt haben.

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