Scholas: Ein Modell der Erziehungsmethodik für die Welt

Asunción: Der Präsident von “Scholas Occurentes“, José Maria del Corral und eine Delegation von Bildungsvertretern aus Kolumbien besuchte Paraguay, um die Durchführung der neuen Erziehungsmethodik zu beobachten, die durch das Bildungsministerium (MEC) umgesetzt wird.

In diesem Sinne unterzeichneten sie eine Kooperationsvereinbarung, um diese Methodik auch in Kolumbien auf den Weg zu bringen.

Paraguay ist das erste Land, das seit 2015 das Occurrent-Scholas-Programm umsetzt. Mehr als 3.000 Schüler aus 125 Bildungseinrichtungen werden durch junge Freiwillige mit dem neuen System vertraut gemacht. Aus diesem Grund wollte der Weltpräsident von Scholas, José María del Corral, Zeuge der Auswirkungen und Veränderungen sein, die das Projekt in den Gemeinden hervorruft.

„Es ist motivierend und befriedigend, so viel Freude in den Gesichtern von Jugendlichen und Kindern zu sehen, die von Freiwilligen unterrichtet werden, denn Paraguay ist so ein Vorbild für alle Länder“, sagte Corral. Auf der anderen Seite betonte er die Handlungsfähigkeit und das Engagement für die Bildung, die jeder Freiwillige durch die Kultur des Treffens vermittelt.

Ebenso besuchte eine kolumbianische Delegation, angeführt von der Präsidentin von Occurrentes Scholas Colombia, Diana Peláez und Raúl Lacouture, Paraguay, um den Mechanismus der Programmausführung zu beobachten. In diesem Sinne wurde im Büro der First Lady eine Kooperationsvereinbarung zwischen Scholas Colombia und Paraguay unterzeichnet, um dieselbe Methodik in kolumbianischen Gemeinden umzusetzen.

„Wir freuen uns sehr, die Veränderung miterleben zu können, die mit den Jugendlichen dieses Landes einhergeht und zu sehen, dass sie selbst die Protagonisten der Bildung und ihrer Gemeinschaft sind“, sagte Peláez. Sie hob auch das große Interesse hervor, die gleichen Ergebnisse mit der kolumbianischen Jugend zu sehen und eine immer stärkere Verbindung zwischen den beiden Ländern herzustellen.

Währenddessen stellte Sofía Irala, Direktorin von Scholas Paraguay, die Größe und den großen Impuls in den Mittelpunkt, sich zu engagieren und Vorschläge für Maßnahmen zu unterbreiten, die zum Land beitragen. „Es ist sehr befriedigend zu sehen, dass unsere jungen Leute sich für das Land engagieren und sogar eine Wirkung erzielen, die nicht nur ihre Gemeinden beeinflusst, sondern auch von außen wahrgenommen wird und andere Länder dazu veranlasst, dasselbe auf ihre Gemeinden anzuwenden“, sagte sie.

Mit dem MEC-Projekt “Erweiterter Schultag“ werden die Unterrichtsstunden in der Grundschulbildung erhöht und die Ausbildung durch junge Freiwillige in der Mittelschule in den Bereichen Kunst und Sport durchgeführt.

In den nächsten drei Jahren hofft Scholas, das Programm in 300 entsprechenden Schulen in allen Departements einzuführen. Damit werden 6.500 Mittelschüler in Kunst und Sport unterrichtet und anschließend weitere 50.000 Kinder und Jugendliche in der Grundschule von verbesserten Lehrplänen profitieren.

Die von Papst Franziskus geförderte Scholas-Stiftung ist 2015 in Paraguay eingeführt worden, um ein Programm umzusetzen, bei dem junge Menschen selbst als Akteure in die pädagogischen Vorschläge des Bildungsministeriums MEC einbezogen werden. Dank dieser Allianz mit dem MEC und der Unterstützung der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) konnte sich Scholas als Pilotprogramm etablieren.

Scholas Occurrentes ist eine internationale Organisation des Päpstlichen Rechts, die in 190 Ländern vertreten ist und über ihr Netzwerk mehr als 446.000 Schulen und Bildungsnetzwerke integriert. Die Mission ist, eine Integration aller Schüler in der Welt durch technologische, sportliche und künstlerische Vorschläge zu erreichen, die Bildung aus der Kultur heraus fördern.

Wochenblatt / IP Paraguay

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5 Kommentare zu “Scholas: Ein Modell der Erziehungsmethodik für die Welt

    1. Jetzt gehts bergauf und das alles mit zuwenig Lehrer und die verbleibenden Lehrer alle mit beschraenktem Horizont
      fehlender Infrastruktur und fehlendem Interesse der Eltern! Mich wuerde Interessieren wer so einen Mist verbreitet wie dieser Artikel oder der Artikel des Praesidenten Abdo mit dem besten Land der Welt! usw

  1. Je mehr Freiwillige ohne pädagogische Ausbildung in den Bildungseinrichtungen die Kinder unterrichten, desto mehr Steuergeld können sich die Apparatschiks in die eigene Tasche stecken.
    Es geht aufwärts mit Paraguay, yeah Baby!

  2. Jä, “Scholas Occurentes“ hat auch noch Platz in den vier Stunden täglich Grundschule von 7 bis 11 Uhr. Wow, mich haut’s weg. Ich weiß gar nicht ob Sie es wussten, wollte schon immer Maler wie Picasso werden. Nun kann ich mit gutem Gewissen schreiben, ja, ich bin ein berühmter Maler, der alles malen kann. Nur, habe mich bis heute noch keine Minute mit dem Malen beschäftigt. Kann trotzdem alles. Malen, Mauren, Reparieren, Tanzen, Festen, ab besten beim selbst angezündeten Müll mit Kleinkind auf dem Arm zu Swudi Iglesias auf 120 dB.

  3. Wie geil.Das Program wird von Papst Franziskus unterstützt,der gleiche Papst Franziskus ,der den babylonischen Gott Moloch, der Gott der Kinderopfer fordert, anbetet! Gratis Kuschelstunden mit Pädophilen gleich als Boni obendrein,wenn die von der Ware überzeugt sind erfolgt das KIDnapping und dann der Verkauf. Brave new world und alle machen begeistert mit!

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