Schussmüller Group investiert 30 Millionen US-Dollar in Capiatá – Stahlrohrproduktion wird verdoppelt

Capiatá: Die Schussmüller Gruppe hat mit dem Bau eines neuen Werks der Industria Metalúrgica Schussmüller begonnen; die geplanten Investitionen belaufen sich auf 30 Millionen US-Dollar. Die Anlage entsteht im neuen Logistik- und Industriepark Schussmuller in der Stadt Capiatá.

Das Projekt erstreckt sich über 15 Hektar und zielt darauf ab, die heimische Herstellung von Stahlrohren auszuweiten. Das Unternehmen geht davon aus, mit der neuen Infrastruktur die wachsende Nachfrage aus dem Bauwesen, der Energiewirtschaft, dem Verkehrssektor und weiteren Industriebereichen bedienen zu können.

Produktionskapazität steigt auf 120.000 Tonnen pro Jahr

Nach Fertigstellung wird das Werk jährlich 120.000 Tonnen Stahlrohre fertigen können – das entspricht einer Verdopplung der bisherigen Kapazität.

Die Erweiterung ist Teil eines Plans zur Steigerung der Produktion, zur Unterstützung von Infrastrukturvorhaben und zur Stärkung der Position der paraguayischen Metallindustrie auf regionalen Märkten.

Gute Anbindung an Logistikachsen

Der Standort wurde wegen seiner Nähe zu den wichtigsten Fernstraßen ausgewählt, die für den Transport von Rohstoffen und Fertigprodukten genutzt werden.

Dadurch soll die Versorgung des heimischen Marktes ebenso sichergestellt werden wie der Handel mit anderen südamerikanischen Staaten. Der neue Industriepark bündelt Produktion und Logistik auf einem Gelände – mit ausreichend Platz für Lagerung, innerbetrieblichen Transport und Verteilung der gefertigten Rohre.

Modernste Technik und automatisierte Abläufe

Das Werk wird mit Geräten neuester Generation, automatisierten Prozessen und Systemen zur Effizienzsteigerung ausgestattet und erfüllt internationale Qualitätsstandards.

Dadurch lassen sich nicht nur höhere Mengen fertigen, sondern auch alle Produktionsschritte – von der Stahlverarbeitung bis zur Auslieferungsvorbereitung – optimieren.

Nachhaltige Versorgung durch Solar und Regenwasser

Das Projekt setzt auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung: Photovoltaikanlagen werden einen Teil des Strombedarfs decken.
Zudem wird Regenwasser gesammelt und in unterirdischen Speichern gelagert, um es später für ausgewählte industrielle Prozesse wiederzuverwenden.

Wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Impulse

Sowohl beim Bau als auch im späteren Betrieb entstehen neue Arbeitsplätze; außerdem wächst die Nachfrage nach Dienstleistungen in den Bereichen Transport, Logistik, Wartung und Industriebedarf.

Mit der Kapazität von 120.000 Tonnen pro Jahr soll das Vorhaben die heimische Metallindustrie stärken und die Versorgung mit Stahlrohren für Projekte im In- und Ausland sichern.

Wochenblatt / El Ratio

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