Schwere Anschuldigungen gegen einen Politiker aus Guairá

Caapucú: Drei Täter überfielen eine Tankstelle des Unternehmens Copetrol und erbeuteten rund 80 Millionen Guaranies. Der Pächter soll erst vor kurzem von einem Politiker aus Guairá bedroht worden ein.

Der Überfall ereignete sich am Mittwoch. Die Tankstelle liegt auf Höhe Kilometer 141, an der Fernstraße 1, bei Caapucú.

Laut Jaime Vicente López, dem Sohn des Pächters, habe er die Räumlichkeiten gerade abschließen wollen, als eine Person mit brasilianischem Akzent gebeten habe, die Toilette zu benutzen. Als er zustimmte, stürmten zwei bewaffnete und maskierte Täter auf ihn zu und schlugen ihn nieder. Die Räuber stahlen die Wocheneinnahmen der Tankstelle und zwei Smartphones. Bevor sie flüchten konnten, fesselten sie López mit Handschellen an einen Stuhl.

Das Opfer sagte weiter aus, er vermutet, dass der Angriff aus Rache erfolgt sei, weil seine Familie vor ein paar Monaten Drohungen von einem Bruder eines bekannten Politikers aus Guairá erhalten habe, der als Drahtzieher in der Angelegenheit fungiere. Weitere Informationen über den Namen gab López nicht preis.

Man drohte angeblich damit, die Tankstelle in Brand zu setzen, wenn die Pächterfamilie nicht eine Summe von 50 Millionen Guaranies bezahlen würden.

López sagte weiter, dass die Räumlichkeiten der Tankstelle versichert seien, aber wohl nicht der gesamte Schaden bezahlt werde, sodass er hoffe, dass der Fall geklärt werden könne.

Wochenblatt / ABC Color

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