Schwere Unwetter erwartet

Asunción: Die Meteorologen haben eine Sondermeldung herausgegeben, in der schwere Unwetter erwartet werden. Ab heute Nachmittag soll eine Schlechtwetterfront große Teile des Landes beeinflussen.

Laut der Meldung der Wetterbehörde soll das Unwetter heute Nachmittag die Departements Ñeembucú, Misiones und Itapúa treffen. Im weiteren Verlauf der Nacht auf Dienstag und in den frühen Morgenstunden am 5. November werden dann Caazapá, Paraguari, Alto Paraná, Guairá, Central, Cordillera, Caaguazú und Presidente Hayes von der Schlechtwetterfront erfasst.

Zu erwarten sind Niederschläge in der Größenordnung von 50 bis 60 Millimeter, Böen mit Spitzen von bis zu 100 km/h, Gewitter und Hagelschlag.

Laut der Wetterbehörde werden ab heute und mindestens bis Freitag in beiden Regionen des Landes (Oriental und Occidental) intesive Regenfälle erwartet. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt zusammen mit der erwarteten atmosphärischen Instabilität würde die Entstehung von Unwettern in den folgenden Tagen begünstigen.

Wochenblatt / Wetterbehörde

CC
CC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Schwere Unwetter erwartet

  1. Da ist eine alte Bauernregel zutreffender: “Kräht der Hahn auf dem Mist, gibt´s anderes Wetter oder es bleibt wie es ist”. Für ganz Vorsichtige ist zu empfehlen: Dachziegel annageln, Fenster und Türen verrammeln, Zäune anbinden – dann dürfte eigentlich nicht mehr viel passieren. Aber im Ernst: Mit heftigen Unwettern muß in PY eigentlich immer gerechnet werden. Ich empfehle daher keine Ziegeleindeckung, sondern Eindeckung mit verzinkten Dachblechen, so wie es die Mennoniten im Chaco praktizieren. Diese sind 90 cm breit und sollten auf die Breite wenigstens mit 5 Schlüsselschrauben 6 mm befestigt sein. Auf die Länge im Abstand von ca. 60 cm. Die tragenden Dachbalken oder Metall-U-Profile sollten grundsätzlich an allen Auflagepunkten mit Montage-Anker im Mauerwerk befestigt werden. Die Anker bestehen aus 8-10 mm starken Gewindestangen. Oben mit großen Unterlagscheiben und Muttern befestigen, unten im Mauerwerk ein 5-6 mm starkes Quereisen sowie einer Mutter mit der Gewindestange verbinden. So befestigt, dürfte die Dacheindeckung selbst heftigen Stürmen widerstehen. Die Zinkbleche auf keinen Fall mit Montagnägeln befestigen, so wie es gerne die Paraguayer machen. Das wird nicht lange halten!

    1. Robin, ich erwähnte es schon mal ein paar Artikel vorher. Hier werden meist nur von Einwanderer Schrauben benutzt, die Einheimischen ziehen den 40 cm Nagel vor, geht schneller und ist billiger. Auf unsere Ratschläge, von Einwanderer hört eh keiner, da wir alle ” Besserwisser” sind. Und übrigens, Ziegeleindeckung, komplett in Zement, geht super, das eine Haus, 30 Jahre eingedeckt mit Ziegel, keine Verluste. Mein Haus, seit über 11 Jahren mit Ziegel gedeckt, keine Verluste. Meine Garage, mit Blech gedeckt, aber vernünftig verschraubt, keine Verluste. nur der Geräuschpegel ist bei Blech wesentlich höher, genau wie die Wärmeaufnahme, aber dafür gibt ne gab es damals wenig bis gar kein dämm Material heute schon.

      1. Das mit dem Geräuschpegel ist richtig. Mit einer vernünftigen Dachunterisolierung, bestehend aus (von unten nach oben) Paneelen mit Nut und Feder, ungehobelten Brettern sowie Isomatten aus Styropor und Alufolie) hört man erstens nicht mehr viel und ist zweitens gut gegen Hitze geschützt. Ein weiterer Vorteil der Blecheindeckung ist aus meiner Sicht der, daß die Sonnenwärme nicht gespeichert werden kann, so wie bei Dachziegeln. Ist die Sonne weg, kühlen die Bleche sofort wieder ab. Ich hatte vor ca. 5 Jahren einen fürchterlichen Hagelschlag. Dachziegel von Nachbarn wurden zertrümmert, meine Dachbleche wiesen nur leichte Dällen auf und damit kann ich leben.

  2. Juheeee, diese Wosche schon Schulfrei, bevor es am 11. November in die Ferien geht bis Februar 2020. Naja, auf die paar Tage täglich 7 bis 11 Uhr Grundschule kommt es auch nicht mehr an. Der Durchschnittsiq hiesig Bewohner bleibt wohl gemäß Statistik bei 82. Wobei ich nicht das Glück hatte solche schon anzutreffen, die diesen Durchschnitt auch erreichen.
    Diesen Eindruck gewinne ich allerdings nur dann, wenn es nicht ums blödeln, festen, daufen, tanzen, müllabfackeln, planen, reparieren und alles können geht. Dazu muss ich erwähnen, dass ich in diesem Fall schon mehreren hiesig Bewohnern begegnet bin auf wessen IQ Alber Einstein neidisch wäre. Joo, und ich natürlich auch.

  3. Man kann sein Dach auch ähnlich wie in D mit Betonpfannen (ähnlich Frankfurter Pfanne decken). Hersteller King in San Lorenzo, Also von unten nach oben: Tirantes (Sparren), Machimbre (Nut&Feder Bretter), 3mm Asphalt Membrane mit Alu-Oberseite, Längslattung, Querlattung, darauf die Pfannen, Halter für Trockenfirstlattung und Firstklammern aus D schicken lassen. Alle Aussenreihen annageln.
    .
    Dann hat man ein ordentlich hinterlüftetes Dach mit gut 5cm Luftschicht. Wer will, kann ja unter die Membrane noch Isoporplatten legen (ich fands überflüssig und habe die bisher in 6a nicht vermisst)
    .
    Dach ist in Summa biller, nur rund 50kg/m2 Gewicht gegenüber die übliche Trirante, Techuelones, Mörtel und Mönch&Nonne Deckung. Die schwarze PVC Mülltütenfolie wird gerne nicht verbaut, regnet eh nach einiger Zeit durch 🙂 Gewicht (lt. PY Angaben) umme 150kg/m2
    .
    Die Ersparnis liegt in der Bauzeit und fehlen von tonnenweise Mörtel. Theoretisch kann man die Sparren auch weiter setzen, da weniger Konstruktionsgewicht.
    .
    Betonpfannen braucht man ca 10/m2 + Membrane +Lattung +Machimbre, geht flott von der Hand. Bei mir 250m2 mit 6 Mann in WIMRE 4 Tagen.
    Mönch&Nonne 33/m2, x Techuleones und y kg Mörtel und dauert ewig, bis die Feuchtigkeit aus dem Mörtel raus ist.
    .
    King hat selber nichts für den Trockenfirst, sie mörteln den und vergeben damit die grosse Chance, eine ordentliche Hinterlüftung zu bauen.
    .
    Mein Bautagebuch ist verschwunden, also alles aus der Erinnerung 🙁

    Aber unterm Strich: deutlich billiger, schneller und leichter und bisher auch haltbarer. Weiterer Vorteil man kann einzelne Pfanne auswechseln, hochschieben damit man auf der Querlattung laufen kann, man kann nachträglich noch Durchbrüche für Antenne, Lüftung, Halterung E-Zaun… etc machen.

  4. Ergänzug: leider gibt es auch keine Lüftungsziegel von King, dafür unnütze Ortgangziegel, weil zu vermauern. Ich hab den Ortgang dann mit Zinkblech konstruiert, ist sicherer und einfach, so man den Handwerkern ordentlich auf die Finger haut!. Ich halte auch nix von Walmdächern, Mansarden etc, viel zuviele Stellen wo es undicht werden kann oder Pfusch am Bau. Simples Satteldach mit Fachwerk im Überstand, innen alles Betonbalken (Viga) und latürnich.
    .
    UND runden Dachrinnen, auch extra anfertigen lassen. In den runden Dachrinnen fliesst unten immer noch ein Rinnsal, der den restlichen Staub und Sand wegspült, in den ‘Kanälen’ verschlammt alles. Ich habe nach 5a noch nicht einmal die Rinnen sauber machen müssen, es stehen auch keine Mosquitopfützen drin. Trotz 18m Rinnenlänge auf jeder Längsseite! Dachfenster hab ich mir auch verkniffen, geht prima ohne. Ebenderdiges Haus mit rund 6m Giebelhöhe hat innen viel Luft nach oben.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.