Seltsame Konstellation auf dem Finanzmarkt

Asunción: Daten der Zentralbank zeigen auf, dass die Banco Basa zu 34% aller Tätigkeiten auf den Devisenhandel konzentriert und somit 80% aller Einkünfte aus diesem stammen. Gewinne aus Krediten und Spareinlagen erreichen kaum 5%.

Dazu summiert sich noch, dass Ex-Finanzminister Santiago Peña erklärte, dass die Banco Basa nicht Horacio Cartes gehöre. Einerseits mag er damit Recht haben, andererseits ist Cartes’ Schwester Sarah Vizepräsidentin der Bank, was sie zum Familiengut macht und sicherlich kein Einzelfall beim Portfolio der Cartes Gruppe ist, welches weitere 45 Firmen umfasst.

Wochenblatt / 5días

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8 Kommentare zu “Seltsame Konstellation auf dem Finanzmarkt

  1. Wahrhaftig seltsam! Dabei glaubte ich immer an die romantische Vorstellung, dass die Zahlungseingänge und Spareinlagen der Kunden in Form von Geldscheinen, mit männlichen und weiblichen Portraits, sich über Nacht von allein vermehren. Davon dann die die Betriebskosten und Zinsen für die Kunden berappt werden.

  2. Was Finanzminister Santiago Peña erklärte, ist immer die gleiche Leier1
    Strohfrau/Strohmann egal wie Käse er stinkt zum Himmel.
    Das ist wie bei der Mafia. aber die Diskreter!

  3. Merkt eigentlich Milchgesicht Peña nicht, dass er mit seinen Rechtfertigungsversuchen die Leute für dumm verkauft?
    Und so einer hat mal in den USA studiert? Aber gut, wenn der Big Boss sagt, 2 x 2 sind 5 dann ist es auch 5.
    Selten so ein Speichellecker gesehen wie Peña.

  4. Kaum benutzt mit Glasdeckel

    Antworten

    Kein Wunder. Ich habe noch nie eine Filiale dieser Bank gesehen. Und was für Geschäfte die Hermanos bzw. Hermanas, Tios, Primos, Cuñados, Padrinos und Amigos betreiben wird jetzt hoffentlich alles fein säuberlich untersucht. Da kann der Herr Cartes aber nichts dafür, denn wenn reich bis steinreich bist hast eben nun mal viele Flamingos, die alle auch gerne an der Vermehrung des Geldes teilhaben möchten.

  5. Die haben es begriffen. Man erzielt mit 20 (+ x %) seiner Bemühungen um die 80 % des Ergebnises. Das nennt sich Pareto-Prinzip. Warum sich also um die restlichen 80 % an Arbeit kümmern, die nur weitere 20 % des Ergebnises bringen würden. So bleibt das ordentliche (und ehrliche) Geschäft immer auf der Strecke. Jedoch wird dieses Kreditpapiergeldexperiment einmal enden. Haben die auch daran (schon einmal) gedacht?

    1. „Kreditpapiergeldexperiment einmal enden“ – Ja das wird es. Aber nicht so wie viele hoffen. Nach dem Papiergeld kommt das Zentralbank-kryptogeld. Damit verschwindet auch das Papier und damit das Bargeld. Es kann dann keine Bank-runs mehr geben, die Steuren können einfach abgebucht werden, statt Gefängnis sperrt man den Leuten einfach den Zugang zum Geldwesen.

      Das ist heute rein finanztechnisch schon klar absehbar, wohin die Reise geht. Interessant dabei ist auch, daß das schon in der Bibel so beschrieben steht. „Wer keinenen Code auf der Stirn hat wird weder kaufen noch verkaufen können“ (Sinngemäßes Zitat). Damit ist wohl die nächste bis übernächste Generation von RFID chips gemeint, welche unter die Haut implantiert werden und den kontaktlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Pilotprojekte dazu sind bereits erfolgreich gelaufen und die Nachfrage nach dieser Technologie ist vor allem unter jungen Erwachsenen enorm. Wir werden es noch erleben.

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