Senator Galaverna bezeichnet die ITV als „liberales Ding“

Asunción: In der Wahlkampfzeit ist jeder Fehler des politischen Gegners auszunutzen. Obwohl die Senatoren egal welcher Partei angehörend untereinander zusammenhalten wie Pech und Schwefel, zeigt sich leider nicht in den Monaten vor dem Urnengang, wenn es darum geht politische Vorteile herauszuarbeiten.

Der Gesetzgeber der Colorado Partei, Juan Carlos Galaverna, versicherte, dass das Gesetz zur Einführung der technischen Fahrzeuginspektion (ITV) als Urheber die liberale Partei hat. Dieses Gesetz wurde mit Bürgermeistern und Geschäftsleuten ausgearbeitet obwohl es nach wie vor nicht komplett und somit nicht anwendbar ist.

Obwohl der Vorschlag damals im Senat missbilligt wurde schaffte es Kollege Luis Alberto Wagner die Unace Delegierten sowie den Kommissionspräsident Marcelo Duarte (PPQ) dazu zu bringen ihre Stimme dafür zu geben. „Der Kommissionspräsident der Partei Geliebtes Vaterland sagte selber, dass das Gesetz unreif und nicht anwendbar ist, dieser Fakt ist aufgezeichnet“, betonte er.

Ebenso bezog er sich auf die Geschäftsleute, die die Städtevereinigung Opaci mit einem Taschengeld von 15% dazu überreden konnten zuzustimmen. Noch nicht am Ende seiner Kritik richtete er sein Visier auf Efraín Alegre der ebenso die Kritiken des Personenbeförderungswesens überhörte. Diese hatten ihn vor Unregelmäßigkeiten gewarnt. Schlussendlich ist für den polemischen Senator der schlimmste aller Widersacher der aktuelle Präsident des Landes, der das Gesetz in Kraft setzte.

„All diese Personen haben dafür gesorgt, dass das Gesetz an dem Punkt ist wo wir es heute sehen, unreif und nicht implementierbar. Nur wenige haben Vergünstigungen davon“, versichert J.C. Galaverna.

Jedoch ist zu bezweifeln, dass unter den Investoren bzw. den Begünstigten keine Colorados sind. Ebenso wenig ist anzunehmen, dass bei Wahlerfolg von Horacio Cartes das Gesetz an Wert verliert.

(Wochenblatt / Hoy)

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