Senatoren machen den Weg frei für Teilzeitbeschäftigung in Paraguay

Asunción: Die Senatoren stimmten einem Vorschlag zum Gesetzesentwurf zu, dass die Teilzeitbeschäftigung in Paraguay genehmigen soll.

Zum Zeitpunkt der Verteidigung dieses Projekts gab Senator Stephan Rasmussen, Vorsitzender des Rechnungsprüfungs- und Kontrollausschusses der staatlichen Finanzverwaltung, eine Erklärung ab.

Er sagte, dass es 1.250.000 Menschen gebe, die informell beschäftigt seien und keinen Beitrag zur Sozialversicherungsanstalt IPS leisten würden, weil sie weniger als den Mindestlohn verdienen. Daher seien sie weder kranken- noch rentenversichert.

Er erklärte auch seinen Kollegen, dass der Gesetzesentwurf “den Schutz von Teilzeitangestellten in den Bereichen Zugang zu Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit“ garantieren werde.

Nach der Zustimmung in der Senatorenkammer sagte er: „Sie schützen die Rechte von Arbeitnehmern, die auf die eine oder andere Weise nicht 8 Stunden arbeiten können und sich nur für eine Beschäftigung mit weniger Intensität entscheiden können“. (weniger als 36 Stunden pro Woche).

In Bezug auf die internationalen Arbeitsnormen für Teilzeitbeschäftigung betonte Rasmussen, dass “diese Vereinbarung produktive und frei gewählte Beschäftigung fördert, die einen Fortschritt für die Wirtschaft darstellt, um neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen und Teilzeitarbeitnehmer zu schützen“.

Er sagte auch, dass es unter den Zielen des Projekts “eine Regelung der Teilzeitvertragsmodalität mit den gleichen Garantien wie Vollzeitarbeitern gibt, die nicht im Arbeitsgesetzbuch oder in den geltenden Rentengesetzen vorgesehen sind“.

Gleichzeitig “gewähren die Vorschriften einen gesetzlichen Rahmen für Teilzeitbeiträge in der Sozialversicherungsanstalt IPS und tragen zur sozialen Sicherheit bei. Zugleich werden Arbeitnehmer, die derzeit einen Teilzeitvertrag haben, geschützt“, fügte Rasmussen an.

Nach einer langen Debatte wurde der Gesetzesvorschlag genehmigt und geht nun an die Abgeordnetenkammer.

Im Widerspruch zu diesem Vorschlag stand Senator Hugo Richer, der sagte, dass dieses Projekt gegen die nationale Verfassung verstoße, die besagt, dass der Staat eine Politik der Gesamtbeschäftigung und nicht der Teilzeitbeschäftigung schaffen müsse.

Andere Senatoren hoben jedoch wiederum die Vorteile hervor, dass dies ein Werkzeug für junge Menschen sei, die studieren zu müssen und nun in Teilzeit arbeiten können. Sie kamen zu dem Schluss, dass diese neue Modalität Kleinunternehmer begünstigen werde und mit den Regelungen die Informalität beseitigt werden könne.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Senatoren machen den Weg frei für Teilzeitbeschäftigung in Paraguay

  1. Bei 6 bis 7 Mio. Einwohner des Landes, in welchem 2,6 Millionen Einwohner offiziell als arbeitende Menschen registriert sind (das sind Zahlen dieser Heinis), da komme ich auf etwas mehr als 1.250.000 Menschen die es gebe, die informell beschäftigt seien mit Mischeln, Schmuggelware-verkaufen und Alemanes de M. linken. Zum Trost: sie linken sich auch gegenseitig.
    Ich weiß ja nicht, ob deren Calc-App gerade keine Bateria hatte als sie diese Zahl ähm berechneten. Die Vermutung legt jedoch nahe, ja, so könnte es sich in etwa abgespielt haben.
    Ne, es fragt ja auch niemand danach, von was denn diese 6-7 Mio. abzüglich 2,6 Mio. Menschen leben (meine Calcapp hat gerade keine Bateria, sonst hätte ich die Zahl längst ähm berechnet).
    Weil sie zu fragen, von was sie denn leben etwas das Gleiche ist, wie die Frage, warum sie denn keine Müllgebühren bezahlen. Na, im Ersteren, sie leben von Nichts und im Letzteren, sie produzieren keinen Abfall. Ist doch logisch in Schildbürgistan man!

  2. Über die Zahlen lässt sich streiten.
    Tatsache ist aber das es zur Zeit nicht möglich ist Teilzeitkräfte bei IPS zu versichern. Wenn man dennoch welche beschäftigt, und das tun viele, dann macht man sich strafbar.
    Ich finde es ist auf jeden Fall der richtige Ansatz.

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