Senavitat will für die Mittelklasse bauen

Nach Auskunft der Ministerin für sozialen Wohnungsbau, Soledad Núñez, ist Senavitat in der letzten Phase von Gesprächen über eine Einigung zur Übernahme von 17 Hektar, die dem staatlichen Gesundheitsversorger IPS gehören. Das Gelände liegt gegenüber der Expo, in Mariano Roque Alonso.

Man wolle lediglich im hinteren Bereich des Grundstücks 17 Hektar kaufen, für die das IPS 40 Milliarden Guaranies verlangt. Die nahe an der Ruta Transchaco gelegenen Flächen übernehme man nicht, da der Preis hier zu hoch sei und im Zusammenhang mit dem geplanten Projekt nicht wirtschaftlich sei.

„Wir wollen die maximale Anzahl von Wohnungen schaffen. Wir zielen auf die Mittelklasse“, sagte Núñez im Radio 780 AM. Man will zwischen 2.000 und 2.500 Wohnungen errichten, die jeweils über zwei Zimmer verfügen. Familien mit einem Einkommen zwischen einem und fünf Mindestlöhnen sollen Zugang zu einer auf zwanzig Jahr angelegten Finanzierung mit 9% Zinsen und einer Monatsrate zwischen 1,5 und 1,6 Millionen Guaranies erhalten. Die Wohnungen sollen sich in das Umfeld der Stadt Mariano Roque Alonso integrieren, es soll kein geschlossener Stadtteil (barrio cerrado) entstehen, ließ Nuñez wissen.

Die Finanzierung von insgesamt 120 Millionen US-Dollar sei bereits über das Programm für günstigen Wohnraum (Programa de Viviendas Económicas) abgesichert. Mehrere der bestehenden Rohbauten sollen mit übernommen und so weit möglich ausgebaut werden. „Die meisten Stahlbeton-Strukturen sind in einem relativ guten Zustand“, erklärte die Ministerin.

Dies ist ein neues Betätigungsfeld für das Nationale Institut für sozialen Wohnungsbau (Secretaría Nacional de la Vivienda y el Hábitat – Senavitat), das bisher lediglich Projekte für einkommensschwache Personengruppen entwickelte.

Quellen: Última Hora, ABC Color

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