Silvester 2022: Der Tod von Benedikt XVI. bewegt die Welt

Rom: Der Kardinal und Erzbischof von Asunción, Adalberto Martínez, gab heute eine Presseerklärung nach dem Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. ab. Er stellte fest, dass sich die ganze religiöse Gemeinschaft im Gebet für die ewige Ruhe des ehemaligen Papstes vereint habe.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist am heutigen Silvestertag im Alter von 95 Jahren im Kloster Mater Ecclesiae im Vatikan gestorben. Er selbst hatte 2013 sein Pontifikat niedergelegt, was zur Wahl von Papst Franziskus führte.

„Ruhe im Frieden des Herrn, Benedikt XVI. Aus Asunción – Paraguay beten wir gemeinsam für die ewige Ruhe des emeritierten Papstes (1927-2022). Ab dem 2. Januar wird der Leichnam bis zu den Trauerfeierlichkeiten im Petersdom im Vatikan sein“, schrieb Kardinal Adalberto Martínez in seinen sozialen Netzwerken.

Martínez erklärte, dass vom Heiligen Stuhl Anweisungen bezüglich der Bestattungsprotokolle erwartet werden. Er wies auch darauf hin, dass noch nicht festgelegt sei, ob er nach Rom reisen werde, obwohl er darauf hinwies, dass dies sehr wahrscheinlich sei.

„Der Nuntius wartet auf Anweisungen des Staatssekretariats des Vatikans, gemäß dem Protokoll über den Tod eines emeritierten Papstes zu handeln. Wir haben immer noch keine genauen Informationen über die Beerdigung“, erklärte er.

Papst Franziskus wird die Beerdigung von Papst Emeritus Benedikt XVI. am 5. Januar auf dem Petersplatz abhalten, berichtete aber inzwischen der Sprecher des Vatikans, Matteo Bruni. Nach dem Tod von Benedikt XVI. werden viele Staatsgäste aus aller Welt bei dieser Trauerfeier erwartet.

Benedikt XVI. hatte beschlossen, sein Leben in dem Kloster zu verbringen, in dem er seit seinem historischen Rücktritt vom Papsttum residiert, der am 11. Februar 2013 angekündigt und am 28. desselben Monats vollzogen wurde, das erste Mal seit sechs Jahrhunderten nach Gregor XII.

Wieso Joseph Ratzinger, so sein bürgerlicher Name, 2013 als Papst zurücktrat, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Silvester 2022: Der Tod von Benedikt XVI. bewegt die Welt

  1. Frei nach Dieter Nuhr zitiert: “Er sah ein Licht, Gottes letzten Sterich, ein riesiger Insektenvernichter”. Jedenfalls hatten die Oberkleriker die letzten Tage genug Zeit um ihre Sätzchen zu brünzlen. Bei Hauptkleriker, Herr Bernignolio, dauert der Sondereinsatz etwas länger und wird erst in ein paar Tagen vom Papyrus abgelesen. Dann wird das obligate Lateinisch-Sätzchen-Brünzeln und Weihrauch schwenken folgen. Da kann sich das Biotop wieder gegenseitig auf die Schultern kloppen. Fast so spannend, wie der beste Handballspieler der Welt Pele, der ja auch gestorben ist. Da sterben täglich hunderttausende Menschen auf der Welt. Der Natur und mir – die natürlich auch von Gott gebastelt wurden – denen dürfte dat aber ziemlich egal sein.

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  2. Wer die Wahrheit über Benedikt XVI. bzw. Josef Ratzinger herausfinden will, kann über ihn fast alles googeln. Man wird beispielsweise fündig, dass er über Jahrzehnte die Kinderschändungen der römisch-katholischen Kirche gedeckt hat, weshalb er letztlich zum Rücktritt gezwungen war. Schließlich gab es einen internationalen Haftbefehl gegen ihn, der ihm zwang, das Reisen aufzugeben. XVI. Auch lohnt es sich, ein Interview mit dem Jesuiten-Priester Kügler im SPIEGEL zu lesen:
    “Katholische Kirche ist größte transnationale Schwulenorganisation”. Einfach die Überschrift googeln. Ratzinger deckte offenbar Kinderschänder, schrieb das Handelsblatt am 20.03.2010: Ratzinger hat als Leiter der Glaubenskongregation in Rom alle Kinderschänder weltweit gedeckt. Hier noch ein Bericht vom 21.01.2022: “Wann steht der Ex-Papst eigentlich vor Gericht?” https://hpd.de/artikel/wann-steht-ex-papst-eigentlich-gericht-20053 Ratzinger hat genug Schaden angerichtet, Verbrechen bezeichnete er als “Fehler”. Damit hat er eigentlich unter Beweis gestellt, dass die Unfehlbarkeit eines Papstes reiner Humbug ist. Mehr ist über diesen Toten nicht mehr zu sagen.

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