Silvio Pettirossi: Schusswaffen im Frachtflugzeug gefunden

Luque: Eine Ladung von 50 Schusswaffen aus Miami wurde am Dienstag am Flughafen Silvio Pettirossi beschlagnahmt. Sie waren unter Haushaltsgeräten versteckt.

Der Staatsanwalt Federico Delfino berichtete, dass in der Nacht vom Dienstag etwa 50 Schusswaffen am Flughafen Silvio Pettirossi beschlagnahmt worden seien. Er erklärte weiter, dass die verbotene Fracht in Küchengeräten versteckt worden sei und sie sich in einem Flugzeug befunden hätten, das aus Miami kam.

Die Staatsanwaltschaft wird heute weitere Ermittlungen zu den Hintergründen des Falls durchführen. Nach Angaben von Delfino habe das Frachtflugzeug einen Zwischenstopp in Kolumbien gemacht und sei dann auf dem Flughafen Silvio Pettirossi gelandet.

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7 Kommentare zu “Silvio Pettirossi: Schusswaffen im Frachtflugzeug gefunden

  1. Naja, der Herstellungsort der Waffen und die Frage nach Neuware oder gebraucht duerfte den Fall durchsichtiger machen, so das Ross und Reiter erkennbar werden.

  2. Kaneshapillai Kanagasuntharam

    Der Staatsanwalt ist bemüht herauszufinden, wem die Waffen gehören, um sie zurückzugeben. Natürlich will er auf 10% Finderlohn nicht verzichten.

    1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

      Ansonsten droht dem Staatsanwalt noch eine Klage, was ihm eigentlich einfällt, fremdes Eigentum zu beschlagnahmen. Naja, der Eigentümer wird sich schon melden und sein Eigentum zurück haben wollen. Das Gute daran ist, ist, dass es hierzulande durchaus üblich ist, dies auch zu tun.

    1. Kaneshapillai Kanagasuntharam

      Das denke ich nicht. Selbst als Paragauyer muss man schon Zigarettenschmuggler oder Marihuanabauer sein, damit man sein konfisziertes Eigentum wieder zurück bekommt. Dazu gibt es mehrere Artikel hier auf diesem Kanal. Beim Ausländer ist der Sachverhalt dann doch anders gelagert: Man nimmt sich was nicht angenagelt ist. Die Polizei übertrampelt dann die Nägel, so dass alle Spuren auch wirklich verwischt sind. Das mit Eigentum im Paragau ist wie mit Bücher-ausleihen: Man sieht sie nie wieder.

  3. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Nun diese Waffen gibt es ja in huelle und fuelle bei den Waffenhaendlern im Chaco zu kaufen. Wie koemmppt denn das? Im Video wird behauptet dass diese verboten waeren. Je nach Parteigeno$$e oder Bak$chi$sch wird wohl das Waffengesetz interpretiert bzw uminterpretiert. Laut dem paraguayischen Waffengesetz sind dies Waffen erlaubt. Was verboten ist sind vollautomatische Waffen und alle Waffen mit einem Kaliber 0.50 Zoll oder hoeher, also 50 BMG und dergleichen sind verboten und sogar eigentlich das 500 S&W Revolverkaliber. Diese Waffen sind standard AR15 Kits, also Waffenteile die nachher zusammengestellt werden und zwar im Kaliber 7.62 x 39, auch bekannt als Kalashnikov. Soweit ich weiss ist dieses nicht ein verbotenes Kaliber aber seit Abdo an der Regierung ist, so sind schon seit 2018 keine Waffenimporte mehr erlaubt worden so dass im zentralen Chaco einige Waffenhaendler schon aufgegeben haben.
    Das Problem ist eher diese Regierung und nicht so sehr dass diese Gewehre verboten waeren – immer vorausgesetzt es sind nur halbautomatische Waffen.
    Der Staatsanwalt im Video meint dass diese Art von Waffen verboten seien, kennt also selber das Gesetz ueberhaupt nicht. Das sind wohl legal bestellte Waffen vor 2018 in den USA die aber niemals verschifft werden konnten wegen dieser Regierung und so wurde es den Leuten zu bunt und man „ueberlegte sich was“ die Dinger nun endlich mal zu bringen – schliesslich ist das viel Geld, wo diese Waffen fuer gut und gerne 25 Millionen das Stueck lokal legal verhoekert werden.
    Es sind alles Waffenteile die dann zusammengebaut werden. Nur verwunderlich ist es dass diese im Kaliber 7.62 sind das sehr selten in Paraguay ist bis ueberhaupt nicht im Handel erhaeltlich.
    Bei entsprechender Schutzveste macht heute das Kaliber 7.62 dem Gepanzerten nicht mehr viel aus – es bleibt nur eine Weile die Luft weg, ein grosser blauer Fleck entsteht und einige Knochen koennten angeknackt sein wird die Schussveste von so einem Kaliber getroffen. Deswegen sind Handfeuerwaffen heute fuers Militaer sinnlos, sowie auch Maschinenpistolen, da die Projektile durch keine Schussveste mehr gehen.
    Ich sehe keine illegale Handlung hier ausser die illegal hohen Preise die fuer die Dinger gefordert werden wenn sie auf den legalen Markt kommen. Zudem wird Munition fuer diese Dinger knapp wie 5.56 und andere die in letzter Zeit einen Preisanstieg von mehr als 100% erlebt haben.

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