Sixto Pereira soll Lugos „Klon“ werden

Asunción: Wenn es nach dem Aussehen geht, könnte man nahezu einverstanden sein. Alles andere liegt bei den Wählern der Frente Guasu – großen Front.
Der Senator Sixto Pereira (Tekojoja) ist derzeit der prinzipielle Vorkandidat, um die linke Parteigruppe Frente Guasu in 2013 zu repräsentieren. Obwohl dieser schon ankündigte sich nicht mit Efraín Alegre oder gar Federico Franco zu verbünden hat er die Unterstützung von Fernando Lugo.

Der Vorteil von Pereira ist die Billigung von ganz oben, um seine Kandidatur zu beginnen. Jedoch gibt es noch einige nicht gelöste Probleme innerhalb der Frente Guasu, da diese immerhin 19 kleine Parteien vereint.

Der Generalsekretär der Tekojoja gab im vorab schon bekannt, „dass es sehr schwierig wäre eine Allianz mit den liberalen Vorkandidaten Efraín Alegre und Federico Franco einzugehen“ woraus man schließen kann, dass Blas Llano viel lieber als Vorkandidat gesehen werden würde.

Laut linker Quellen der Regierung wird heiß verhandelt zwischen den Präsidenten der Frente Guasu, um den idealen Repräsentanten zu finden, der alle Sektoren gleichermaßen zufriedenstellt.

Die Möglichkeit von Haus zu Haus zu gehen, um die Wähler darüber entscheiden zu lassen, wer Vorkandidat wird kann zu einem irreparablen Schaden führen, wenn dabei nicht der Wunschkandidat der Mehrheit herauskommt.

Am Samstag den 25. Februar wird bei einem treffen der Frente Guasu ein Arbeitskalender geschaffen an deren Ausarbeitung jeweils zehn Mitglieder jeder Partei/Bewegung mitmachen können.

Am kommenden 20. März wird die Frente Guasu zwei Jahre alt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, werden die Kandidaturen in Hinblick auf die Wahlen 2013 bekanntgegeben.

Bis zum 15. Mai soll ein FG Konsenskandidat gefunden werden. Falls dies bis dahin nicht passiert so werden zwei Gruppen am 10. Juni und am 17. Juni 2012 mit mobilen Urnen von Haus zu Haus gehen und das resultierende Ergebnis anerkennen.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Flickr)

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5 Kommentare zu “Sixto Pereira soll Lugos „Klon“ werden

  1. Oder läßt Lugo gar am Ende seine Carperos aufmaschieren in der Hoffnung Druck zu machen, um eine Gesetzesänderung herbei zu führen, damit er noch eine Periode anhängen kann. Dios me libre!

  2. Scheint mir ein politisch EXTREMISTISCHES Land zu sein, Paraguay. Gibt es hier denn nur Befürworter einer extremen Rechten (Diktatur) und einer extremen Linken (Kommunismus a la Lugo)?
    Beides kann nicht funktionieren!
    Armes Land wenn das so weiter geht, denn aller Aufschwung wird wieder vernichtet.
    Schade, dass es keine gemässigten Kräfte, mit pragmatischem Hang etwas zu bewegen, zu geben scheint.

  3. Ich kenne es von der DDR noch her, das werden einige Leute auch lesen die von der Stasi sind .Da lacht das Herze was meine Herren . Denn letzten habe ich vor kuzen in Asu gesehen . Ich weis es noch als waehre es gestern gewesen . Wie sie an meiner Tuer klopften, mit Ihrer tragbaren Urne . Durch meine Fenster konnte ich eine Muetze werfen , so gross sind die Ritzen gewesen. Aber wenn ich zu den Roten gegangen waehre haette ich sofeort eine neue Wohnung bekommen . Gut lassen wir das ist ja vorbei , hatte ich gedacht . Aber jetzt geht es hier auch los .Lernt den keiner aus der Geschichte.

  4. Seilschaften a la Paraguay! Schlimmer geht es schon fast nicht mehr! Wieviel Geld geben sie den Menschen an der Haustür, wenn sie mit ihren Urnen unterwegs sind? Das Ergebnis steht doch schon fest!!!

  5. ————Mit dem Hochdruckreiniger—————
    Ein Paraguayer sagte mir mal, der Ausspruch von Sarkozy hatte ihn seinerzeit gut gefallen,
    den ganzen politischen Lügenschlamm wegspülen aber angewandt auf Paraguay!

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