Skrupellose Mütter

Asunción: Mütter, die ihre minderjährigen Töchter ins Gefängnis Tacumbú mitbrachten und sie da das ganze Wochenende mit fremden Insassen allein ließen, ist einer der Gründe, weswegen der Direktor gefeuert wurde.

Zwei ganze Aktenordner voll hat Staatsanwältin Karina Sánchez von minderjährigen Besucherinnen der Paarzellen, die alles andere als besuchswert sind. „Besuche müssen am gleichen Tag enden. Wir jedoch fanden von allem etwas. Mädchen die am Samstag reinkamen und erst Montag wieder Tacumbú verließen. Nass, klein und dreckig. Sie sind höchstens 2 x 2 m samt Bad, administriert von den Insassen selber. Da hält man keine 2 Stunden drinnen aus und schon gar nicht zwei Tage“, erklärte Sánchez bei einem Interview.

„Ein schöneres Paarzimmer befindet sich im Pavillon Libertad. Im Vergleich zu den anderen wird dieses wenigstens gereinigt“, fügte sie hinzu. Ex Direktor Luis Villagra Vera wurde wegen dieser Besuche gefeuert. Er wie auch seine Untergebenen erlaubten diese Besuche, wohlwissend was da geschieht. Des Weiteren vermieteten sie das Fitnessstudio an gut zahlende Insassen.

Wochenblatt / La Nación / Hoy

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10 Kommentare zu “Skrupellose Mütter

  1. Zitat aus „Skrupellose Mütter – Wochenblat v. 08.11.2018:
    „Mädchen die am Samstag reinkamen und erst Montag wieder Tacumbú verließen. Nass, klein und dreckig. Sie sind höchstens 2 x 2 m samt Bad………..“
    Was für eine abstruse journalistische Leistung, da wird mit einem Automat eine Sprache übersetzt und keiner kontrolliert das Ergebnis. Beilleidigend und verhöhnend für die geschädigten Kinder.

  2. Wo keine Moral und keine Werte vermittelt werden ist alles möglich. Doch wenigsten wurde dieser Saustall im Gefängnis aufgedeckt und findet hoffentlich einen Abschluß durch hohe Strafen für alle Mitwisser und Beteiligten.

    1. Das neue Personal das folgt, freut sich schon auf die Nebeneinnahmen!
      Mit diesem Gefängnispersonal funktioniert auch kein Straflager. Hier ist einfach alles hoffnngslos!

  3. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Fuer den Lateiner sind nun mal die Kinder Zweck zum Selbstzweck. Wenn du wuesstest wie auch auf dem Lande die eigenen Kinder regelrecht ausgebeutet werden von den eigenen Verwandten. Der „Alte“ liegt tagsueber auf der faulen Haut, die senhora liegt in der Haengematte und zetert den ganzen Tag nach mehr Geld und die Kinder muessen die Drecksarbeit tun. Wie die da noch „Hausaufgaben“ machen koennen von der Schule das ist mir schleierhaft.

    So wars in etwa frueher auch bei den Mennoniten. Also sowas von „Guten alten Zeiten“ oder das „himmlische Dorfsleben“ und das „heile Dorfsleben“ >>wo die Otterschlange friedlich beim Kinde spielt und der Puma sanft das Kaelbchen abschleckt<>die Liebe wuerde sich ja schon irgendwie einfinden<< (da sah man nur dass man raus kam aus dem Dorf um in der weiten Welt was zu studieren).
    Zumal Inzest und Zoophilie auch nicht besonders fremd waren im mennonitischen Dorf (ich kenn Leute die bis in die 3. Generation Inzest haben ueber sich ergehen lassen muessen "denn man kannte es nicht anders und dachte das waere normal"). Von Bibellese offensichtlich keine Spur da im mennonitischen Dorf frueher es fuer die Laien verboten war Bibel zu lesen "sonst kaeme man ja auf einmal auf ketzerische Gedanken" sondern das Bibellesen war alleinig dem Pastor vorbehalten.

  4. Alleine schon Paarzimmer obwohl wir von einem Gefängnis sprechen. Ist eigentlich die Tür offen, damit man sich nicht so eingesperrt fühlt? Wenn nicht, gibt es ein entsprechendes internationales Regelwerk mit ganzen Elfenbeintürmen voller ExpertInnen, die zwar wissen was man nicht tun darf, aber nicht was man jetzt eigentlich tun soll. Anders ausgedrückt, wie schafft man es dass die Kosten explodieren?
    Würde das ganze logisch gemacht werden, dann müssten auch die Mütter gesucht werden. Wird natürlich nicht gemacht. Es ist richtig, dass es am Personal liegt, aber selbst wenn das Personal korrekt arbeiten würde, dann wären es die humanitären internationalen Gesetze, die jede sinnvolle Arbeit erübrigen.
    Alles insgesamt bis zur Staatsanwältin, ein Musterbeispiel für Geldvernichtung. Hoffentlich wird also der UN Migrationspakt bald unterschrieben, damit die Insassen las Fachkräfte inklusive Mütter und Töchter idealerweise, exportiert werden können.

  5. „Nass, klein und dreckig“ … auf was das jetzt wohl bezogen war *rofl* vermutlich hat das ein Insasse geschrieben, der so ein kleines dreckiges nasses Mädl gehabt hatte *tztzt* naja, hier regiert das geld, und die not ist hier auch gross, also kein wunder das mütter ihre kinder „verschachern“. da ist Asuncion nicht anders als hier in der steppe. winke mit einem grünen und schon wird es dir rot wegen überhitzung *sarkasmus*

  6. wöchentlich werden bis zu 20 Frauen aus dem Frauengefängnis „Buen Pastor“ (guter Hirte) ins Männergefängnis TACUMBU transportiert, um dort zu arbeiten…… alle Gefängnisdirektoren und Wächter der letzten 30 Jahren haben die Hände aufgehalten……. jetzt trifft es nur einen, den letzten…. 5.000 Gs. erhält der Wächter, der die Tür öffnet….

  7. Was ihr aber alles denkt. Kann es nicht einfach so sein dass die Muetter ihren minderjaehrigen Toechtern das Lesen und Schreiben beibringen lassen wollten? Vielleicht noch die eine oder andere Mathematikaufgabe loesen lassen wollten?
    Ja, das nenne ich soziale Gefaelligkeiten. Man muss doch diese alleine gelassenen Maedels auf das hiesige Leben vorbereiten. Wenn nicht dort, wo sonst?

  8. Nun, da regen sich alle auf über den Gefängnisdirektor, die diese Vorkommnisse erlaubt habe und natürlich auch noch über irgend einen Schreiberling, der sich eben hier in seinem Kommentar nicht 100% trefflich ausdrückte, aber man versteht ihn trotzdem, und das ist doch das Wichtigste. Keiner wird auf die Idee kommen und herauslesen „Mädchen die am Samstag reinkamen und erst Montag wieder Tacumbú verließen. Nass, klein und dreckig. Sie sind höchstens 2 x 2 m“ Die Mädchen waren also nass, klein und dreckig und 2 x 2 m. Trotzdem versteht man Jürgen bestens. Aber wer redet den von der Mutter dieser kleinen Mädchen, die als deren Zuhälterin ihre kleine Milchkuh noch in den Knast bringt, damit die Alte dann hinterher Schnaps kaufen kann?? Wenn trotz extremster Armut die Mutter ihre kleine Tochter noch in die Prostitution bringt? Ist das etwa schön?? Es sind unzähliche Mütter in Asuncion, die keinen Mann haben, dafür aber eine Menge Kinder, und auch nicht bumsen gehen, um ihre Kinder zu ernähren, und schon gar nicht ihre kleinen Töchterlein an irgendwelche geilen Böcke verkauft. Und es sit auch nicht so, daß dieses Treiben in Tacumbú zufällig jetzt aufgedeckt wurde, dann das berets schon sein unzähligen Jahren gang und gäbe. Schon in den 80er Jahren habe ich bei Besuchen, die ich Freunden in Tacumbú abgestattet habe, nach Besuchsschluss eine ganze Menge von Nutten auf der Straße beobachten, die Schlange standen, um eingelassen zu werden, um dort ihrer Arbeit nachzugehen und dort ihr täglich Brot zu verdienen. Knastpersonal bis hoch zum Direktor machten damals schon die besten Geschäfte. Und wie bereits erwähnt, hatten schon seit vielen Jahren VIP-.Insassen die Möglichkeit, sich ein bestimmtes Mädchen aus dem „Buen Pastor“ zu bestellen, die dann auf Kosten des Interessierten mit einem Polizeifahrzeug vom Buen Pastor nach Tacumbú gefahren wurden, und auch wieder zurück. Alllerdings nicht einfach abtransport und dort arbeiten zu müssen, es handelte sich schon um Damen, mit denen der Kuhhandel bereits besiegelt war. Die Benutzung von Töchtern durch ihre eigene Mutter ist in bestimmten Kreisen der Einheimischen ganz normal. Ich habe mich vor zwei Jahren selbst im Zentrum von Asuncion mit einer Frau unterhalten, die an einer Ecke saß und bei der Hitze den Passanten Tereré anbot. Ihre beiden Töchterchen, die sie begleitete, hat sie dann gleichermaßen „angeboten“ an Passanten, sie mal für eine halbe Stunde mitnehmen zu können, für irgend einen Betrag, der nur an die Mutter zu entrichten ist. Ich habe die Frau auch danach gefragt, und sie bestätigte mir dies, es bliebe ihr ja nichts anderes übrig, um zu Überleben.

  9. Im Knast herrschen noch andere Gesetze, aber im “ normalen Leben“ hier ist es genauso. Ich bekomme mindesten 3 Sex Angebote, weil die Personen Ihre Quotas nicht bezahlen können/ wollen. Nach Ablehnung erscheint diese Person mit Ihrer Tochter, ihre Cousine oder Freundin oder wie auch immer der Verwandtschaftsgrad ist, mit dem gleichen Anliegen. Nach Ablehnung, kommt Sie mit Ihren 5 Kindern wieder um auf die Kinder, die Sie ja versorgen muss, aufmerksam zu machen. Leider sehe ich die“ Herren der Familien“ jeden Sonntag auf dem Fußballplatz, total besoffen. Somit ist mein Mitleid etwas angegriffen.

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