Asunción: In einem Interview für das Streaming-Format “Sin lloro“ von Latitud 25 sprach Lucas Szarán, ein in Seattle (USA) lebender paraguayischer Koch, offen über seinen Vater, den berühmten Dirigenten Luis Szarán. Er enthüllte, dass er ihn erst im Alter von 18 Jahren kennengelernt hat.
„Ich war das Ergebnis eines Seitensprungs in den 90er Jahren. Mein Vater trennte sich damals gerade und lernte meine Mutter kennen… und hier bin ich“, erklärte er.
Lucas schilderte eine schwere Kindheit: „Ich wusste bis zu meinem 18. Lebensjahr nichts von meinem Vater. Ich bin in einer ziemlich gewalttätigen, typisch paraguayischen Familienstruktur aufgewachsen.“ Er berichtete, dass sein Stiefvater Alkoholiker war und seine Mutter viel leiden musste. Aufgrund dieser Situation nahmen ihn seine Großeltern im Alter von fünf Jahren zu sich, wo er bis zu seinem zwölften Lebensjahr lebte.
Jahre später verstarb sein Großvater und seine Großmutter erkrankte an Alzheimer. „Ich besorgte mir einen gefälschten Ausweis, um anfangen zu können zu arbeiten“, erzählte der Koch.
Mit 16 Jahren zog er zu seinem älteren Bruder, der später an Krebs verstarb. Nach diesem Schicksalsschlag und inmitten eines Familienstreits offenbarte ihm seine Mutter schließlich die Wahrheit: Sein Vater ist Szarán, der international anerkannte Musiker und Orchesterleiter.
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