Spielerischer Tod

Asunción: Während ein Kind im Chaco Tiefsttemperaturen und Wassermangel überstand, verunglückte am gestrigen Nachmittag ein Junge auf dem Rücksitz eines Fahrzeuges vor einem Krankenhaus.

Wie oft liegt Glück und Pech nah bei einander. Ganz Paraguay war entzückt von der Rettung des Jungen im Chaco und nun ein solches Unglück.

Eine Mutter ging zu einer Konsultierung im Krankenhaus San Pablo. Ihr 9-jähriger Sohn, der sich nicht im Wartebereich aufhalten wollte, zog es vor im Auto zu warten. Die Mutter, die mit einer Freundin im Krankenhaus war, schaute währenddessen zwei Mal nach ihrem Sohn. Ihm ging es gut. Als sie 16:20 Uhr, nach der Konsultierung, wieder nach ihm da, lag er leblos auf dem Rücksitz. Sie nahm ihn und brachte ihn in die Notfallstation, wo nur noch sein Tot festgestellt werden konnte.

Anscheinend spielte der Junge, dem die Mutter danach ein neues Tablet kaufen wollte, mit dem Gurt und brachte sich in solch eine Lage, die ihm die Luft abschnürte. Ärzte vor Ort erkannten Würgemerkmale des Sicherheitsgurtes.

Es war ihr einziges Kind, „ein vorbildlicher Schüler und keiner den man nicht aus den Augen lassen konnte“, so die Mutter.

Die eingeteilte Staatsanwältin Patricia Calabrese erklärte, dass es zwar Würgemale vom Gurt jedoch keine Abwehrverletzungen gebe, die auf eine Art Verteidigung hinweisen würden. Inwiefern die Mutter dafür zur Rechenschaft gezogen wird, liegt im Ermessenspielraum der Staatsanwaltschaft, da zwischen dem zweiten und dritten Mal, wie sie nach ihm sah, 45 Minuten vergingen.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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3 Kommentare zu “Spielerischer Tod

    1. Es ist alles möglich.Es Strangulierten sich auch sich an simpelen Sackband ganz einfach, das geht Ruck Zuck.
      Lass den Jungen gespielt haben, Raumfahrer,Starwars,was auch immer.Unvorsichtige Bewegung und Stranguliert.Zwischen 6 und 15. Minuten ist alles vorbei..Das passiert immer wieder auch mit Folietüten die Opfer sind oft nicht mehr in der Lage zu befreien.
      Natürlich kann kann es auch ein Kapitalverbrechen sein, das muss der Rechtsmediziner bei der Leichenbeschau und Opduktion klären.Wenn er gut ist, erfahren merkt er es dann schon.

  1. 9mm, Du hast recht, im stehenden Fahrzeug ist es unmöglich sich mit dem Gurt zu strangulieren. Es sei denn, es wird nach geholfen. Bei einem Aufprall, während der Fahrt kann es passieren. Wolfgang, so schnell geht das nicht mit dem strangulieren, aber auch Du hast recht, Praraguayer kriegen das hin, was ein normalo nicht schafft

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