Staatsanwältin will diebischen Bruder vor Gericht zerren

Asunción: Die Staatsanwältin Alma Zayas (Beitragbsbild) will einen Mann, der von seiner Schwester des Diebstahls bezichtigt wird, vor Gericht zerren. Der Schaden in dem Fall beträgt 500.000 Guaranies.

Die Anklage wegen Diebstahls wurde gegen Gerardo David Dávalos, einen 24-jährigen Paraguayer, erhoben.

Die Vorgeschichte des Falles weist darauf hin, dass das Ereignis angeblich am 6. August 2019 um ca. 19:00 Uhr in dem Haus auf der Straße Teniente Pratt 1250 Straße, fast Santa Rosa in Asunción, aufgezeichnet wurde.

Das Opfer sagte, sie sei in das Zimmer ihres Sohnes gegangen, um sich auszuruhen. Diesen Moment habe ihr Bruder Dávalos ausgenutzt, um das Geld zu stehlen. Sie fügte in seiner Erklärung hinzu, dass der angeblich gestohlene Betrag 500.000 Guaranies betragen habe, der in einem Schrank aufbewahrt worden sei. Die Schwester des Beschuldigten merkte weiter an, dass sie den Diebstahl bemerkt habe,  als sie ihren Schrank überprüfte und das Geld, das sie dort versteckt hatte, nicht mehr gefunden habe.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Staatsanwältin will diebischen Bruder vor Gericht zerren

  1. Wo sind die Beweise für den angeblichen Diebstahl? Kann sein, kann auch nicht sein. Doch wer in die Mühlen der paraguayischen Justiz gerät kann nur noch auf ein Wunder hoffen.

  2. Wenn hier in Paraguay eine Schwester ( in fiesem Fall auch schon Mutter ohne Ehebett !) eine offizielle Anzeige bei der Fiscalia gegen ihren Bruder macht, wegen auf 500mil., dann gibt es zu 99,9 % einen anderen Grund. Familie ist hier das A und O. Das Prinzip wird nicht wegen einer halben Million weg geschmissen.

  3. Meine Erfahrungen sind: Familie ist hier das A und O. Wenn ein Gringo die Familie ernährt, wird er immer außen vor bleiben. Geld natürlich schon stets willkommen. Innerhalb der Familie – ohne oder außenvor gelassenen Gringo: der Schein trügt. Die sind oft so zerstritten untereinander, als ob Schwester/Bruder/Tio/Cuñado ein Gringo wäre. Vor allem wenn keine Plata kommt.
    Man muss schon erkennen, dass es sich hier bei 90% noch um ein Naturvolk handelt, das weder Gesetz noch Moral kennt. Mit sehr niedriger Bildung und hohem Instinkthandeln. Konsequenzen ihres Handelns könnens sehr nicht abschätzen. Egal, Behörden werden ohne Anzeige eh nicht aktiv, sonst gibt es noch tausend Ausflüchte, die die Taten rechtfertigen. Und letztere sind eh nicht fähig ihrem Dasein nachzugehen. So bleibt es bei Anzeige halt Glücksache.

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