Staatsanwalt ermittelt weiter im Fall Bergthal

Kolonie Bergthal: Die Verteidiger der Direktoren des Bergthal Komitees hatten versucht alle Staatsanwälte, die Wirtschaftsverbrechen untersuchen, austauschen zu lassen. Der Generalstaatsanwalt gab dem nicht statt. Nun steht die Anklage unmittelbar bevor.

Einmal mehr wehrte sich Generalstaatsanwalt Javier Díaz Verón gegen die Forderung der Verteidiger der Administratoren des Komitees alle Staatsanwälte von der möglichen Liste streichen zu lassen, die etwas von Wirtschaftsverbrechen verstehen. Martín Cabrera, der Staatsanwalt, dem der Fall schon anvertraut wurde, ist wieder im Rennen und hat ausreichend Material um Anklage zu erheben.

Der Originaltext der Entscheidung folgt:

El fiscal general Javier Díaz Verón rechazó la recusación contra todos los fiscales de delitos económicos, presentada el viernes 2 de diciembre del 2016 por los abogados de los directivos de la Sociedad Bergthal, de J. Eulogio Estigarribia, que estarían implicados en la “desaparición” de US$ 5 millones, y volvió a confirmar al agente Martín Cabrera, quien ya contaría con suficientes elementos para formular una imputación.

Mit dieser Entscheidung geht die Generalstaatsanwaltschaft direkt gegen die Anwälte vor, die auf Zeit spielen und eine Anklage verhindern wollen.

Am vergangenen 25. November forderten die Verteidiger dieses Maßnahme, da dem beschuldigten Staatsdiener anscheinend Objektivität bei der Untersuchung gefehlt hätte. Nachdem der Generalstaatsanwalt dies abwies forderten die Anwälte Agustín Acosta und Blas Rojas die Außerdienststellung aller möglichen Anwälte des Bereichs für Wirtschaftsverbrechen.

Trotz der Passivität der Mennoniten gab es sechs Männer, die sich entschieden, die Disziplin außer Acht zu lassen und die Direktoren anzuzeigen. Solche Sachen zu hinterfragen und zu kritisieren bedeutet unter Mennoniten immer Ausgrenzung und Isolierung.

Ein Kredit von 5 Millionen US-Dollar, der für den Kauf von Umland gedacht war, wurde bei einer Bank aufgenommen. Das Land wurde nicht gekauft und die Schulden gibt es immer noch. Die Staatsanwaltschaft fand genügend Anhaltspunkte und nahm sich trotzdem Zeit.

Wochenblatt / Prensa 5

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5 Kommentare zu “Staatsanwalt ermittelt weiter im Fall Bergthal

  1. Der Versuch des „Bergthal-Komitees“, alle bisher ermittelnden Staatsanwälte austauschen zu lassen, mag vielleicht nach den gelten Gesetzen legitim sein, hat aber einen faden Beigeschmack. Das sind eher Tricks und Hinhaltetaktiken wie sie von Ganoven und korrupten Politikern praktiziert werden. Damit drängt sich schon die Frage auf, wo das „Bergthal-Komitee“ verortet ist und warum die mennonitische Gemeinde als Basis und Träger dieses undurchsichtigen Komitees ein solches unwürdige Spiel mit tragen oder wie die „dummen Lämmer“ ertragen.. Mit „christlichen Werten & Praktiken“ hat das nun sicher nicht das geringste zu tun! Ich erinnere die Mennoniten an das Bibelwort: „Ihr sollt Gott mehr fürchten als die Menschen!“

  2. Bibelgeschichten wurden über mehrere Generationen nur mündlich weitergegeben, entsprechend oft verändert und umgedichtet.
    Dr. Gerti Senger, Dr. Walter Hoffmann, Wien

  3. Nichts für ungut Manni aber je verpfaffter die Leute je mehr sollte mann sich vor ihnen hüten.Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.Die Mennoniten in Sommerfeld und Bergthal sind sehr sehr SEHR merkwürdige Leute.Ich habe einiges mit Mennoniten zu tun aber diese fallen schon auf.Als ich Bergthal und Sommerfeld besucht habe sind die Kinder vor mir weggelaufen und die Erwachsene hat man kaum zu Gesicht gekriegt..ab und zu sah man einen Kopf im Fenster einen Blick auf die Fremden auf der Strasse werfen.Hatte schon was gespenstiges..

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