Stadt plant Bucht von Asunción als Erholungsgebiet zu nutzen

Asunción: Beim Bau der Küstenstraße war eine touristische Nutzung des „Straßenrandes“ dem jetzigen Strand nicht vorgesehen. Dazu summiert sich das verunreinigte Wasser. Da die Nachfrage nach solch einem Ort jedoch groß ist plant die Stadtverwaltung nun aus der Bucht ein Naherholungsgebiet zu machen. Dazu ist unumgänglich, dass Kläranlagen gebaut werden um ein Desaster wie aus dem Ypacaraí See bekannt vermieden werden kann.

„Zuerst einmal muss dafür gesorgt werden, dass keine weiteren Verunreinigungen in die Bucht gelangen. Aber auch andere Abfälle in den drei Zuflüssen aus der Stadt müssen auf irgendeine Art dauerhaft verbannt werden. Die staatliche Trinkwassergesellschaft Essap muss besagte Wasserbehandlungsanlagen errichten“, sagte Genaro Cristaldo, verantwortlicher Ingenieur des Projekts.

Um der Bucht eine gewisse Reinigungswirkung zu verschaffen kann es auch helfen im Norden einen Kanal auszubreiten. Damit würde mehr Frischwasser in die Bucht von Asunción gespült. Dieses Projekt wird auch von der Ex-Bürgermeisterin Evanhy de Gallegos unterstützt.

Diese Arbeit müsste jedoch auch einen Erosionsschutz für den Kanal und die damit entstehende Insel beinhalten. Eine Brücke würde dann dafür sorgen, dass der Mbiguá Weg zur San Miguel Bank nicht abgeschnitten wird.

„Wir haben uns ebenfalls mit den spanischen Wasserexperten zusammengesetzt, um den Einsatz von Tecnosoles zu planen. Damit soll jetziges Wasser dekontaminiert werden“, sagte Ingenieur Cristaldo.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Stadt plant Bucht von Asunción als Erholungsgebiet zu nutzen

  1. Was für einen Blödsinn man den Leuten vor den Wahlen erzählt ist schon arg. Das ganze Wasser ist eine grosse Kloake und um die ganzen Abwässer zu klären müssen erst einmal Kläranlagen gebaut werden. Die ganzen Abwässer von Asuncion gehen in den Rio Paraguay. Bis das alles geklärt ist werden viele Jahre vergehen. Und vor allem, woher soll das ganze Geld kommen. Jetzt vor den Wahlen wird den Leuten Honig um den Mund geschmiert, der sich nach den Wahlen in Senf wandeln wird.

  2. Bei früherer Gelegenheit bin ich bereits auf die Wasserproblematik der Bahia eingegangen. Kurzfristig könnte nur ein nördlich einführender Kanal vom Rio für etwas Abhilfe schaffen, was jedoch nicht bedeutet, dass auf eine Klärung der Asuncion-Abwässer verzichtet werden kann. Dies jedoch sehe ich wegen mangelndem Umweltbewusstsein und nicht vorhandener Einsicht keineswegs. Zudem schrieb ich bereits auch, dass die jetzt noch zu begehenden Sandbänke vor der Costanera bereits in Kürze für Monate unter Wasser stehen werden. Also ist diese Idee, gerade gegenüber der Chacarita ein Naherholungsgebiet zu schaffen, entweder reines Wahlkampfgeschwätz oder einfach nur mangelnder Unkenntnis zu schulden.

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