Sternschnuppen: Der Stoff aus dem unsere Wünsche sind

Asunción: Für Liebhaber des Nachthimmels und vor allem Wünschewünscher, die bei der Beobachtung einer Sternschnuppe ihren Traum in Erfüllung gehen sehen, kommt jetzt die richtige Zeit. Seit dem 2. Oktober sind die Orioniden aktiv.

Bis zum 7. November kann man den Meteorstrom am Nachthimmel beobachten. Die Sternschnuppen entstammen dem Schweif des Halleyschen Kometen. Ihr Radiant, von dem sie scheinbar ausströmen, liegt im Sternbild Orion. Es befindet sich gegen 21:00 Uhr am nordöstlichen Horizont.

Zum Zeitpunkt ihres Maximums am 21. Oktober sowie in den Nächten davor und danach lohnt es sich besonders zum Himmel zu schauen. Pro Stunde tauchen rund zwanzig Sternschnuppen auf. In den vergangenen Jahren gab es schon vierzig oder gar siebzig Schnuppen pro Stunde. Manche Astronomen vermuten, dass sich die Aktivität der Orioniden an einen 12-Jahres-Rhythmus hält. Alle 12 Jahre sind besonders viele Sternschnuppen unterwegs. Nach dieser These sollten in diesem Jahr deutlich mehr Meteore zum Maximum zu sehen sein, insbesondere auf der Südhalbkugel, wo wir uns ja befinden.

Entscheidend bei der Beobachtung der Sternschnuppen ist vor allem ein dunkler Standort ohne störende Lichtquellen.

Vielleicht kommen zu den Orioniden noch ein paar neue Meteore hinzu: Experten der International Meteor Organization vermuten, dass ein erdnahes Objekt namens 2015 TB145 ein ausgebrannter Kometenkern sein könnte. Und falls dieser in jüngerer Zeit noch aktiv war, dann könnte es in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober um kurz nach Mitternacht ein paar zusätzliche Sternschnuppen aus dem Fluss Eridanus, rechts von dem Sternbild Orion, geben.

Wochenblatt / Sternegucker / Beitragsbild Archiv

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