Steuereinnahmen sinken dramatisch

Asunción: Das Unterstaatssekretariat für Steuern (SET) veröffentlichte Berichte über den im April eingenommenen Geldbetrag und verglich ihn mit dem gleichen Monat von 2019. Dabei ist festzustellen, dass die Steuereinnahmen dramatisch einbrachen.

Aufgrund des Rückgangs der Wirtschaftstätigkeit im April verzeichnete das SET einen Umsatzrückgang von 56% im Vergleich zum Vorjahresmonat im Jahr 2019. Diese Zahlen wirkten sich auch auf den Jahresumsatz aus.

Das Unterstaatssekretariat für Steuern (SET) berichtete, dass im April nur 707,591 Milliarden Guaranies eingenommen wurden, 927,262 Milliarden Gs. weniger als im gleichen Monat des Jahres 2019. Dies entspricht einem Rückgang von 56,7%.

Die gesamten Steuereinnahmen vom 1. Januar bis 30. April 2019 ergaben eine Summe von 4.816.744 Millionen Guaranies, während das SET in diesem Jahr 3.874.365 Millionen Gs. einnahm.

Die Differenz beträgt 942,379 Milliarden Guaranies, was einem Rückgang von 19,6% entspricht.

Bisher wird am häufigsten die Mehrwertsteuer (IVA) erhoben, gefolgt von Irascis und der Einkommenssteuer (IRP).

Allein die Einkommensteuer aus landwirtschaftlichen Tätigkeiten (Iragro) ging um 91% zurück, während die Einkommenssteuer aus Gewerbe, Industrie oder Dienstleistungen (Irascis) um 53,3% einbrach.

Wochenblatt / Paraguay.com

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17 Kommentare zu “Steuereinnahmen sinken dramatisch

  1. Nein, wie kann denn das sein? Man ‘erlegt’ die Wirtschaft mit einem Blattschuss und wundert sich über fehlende Steuereinnahmen.
    Das ist bestimmt nur ein Zufall und nichts hat mit nichts zu tun.

  2. Da kommt was auf uns zu Oh,oh,oh!!! Steuererhöhung massiv,kann nur jeden raten vor zu beugen. Damit das gute erarbeitete Geld nicht in einen Korrupten Apparat fliest aus dem sich dann noch unfähige Politiker bedienen.

  3. Wir können uns in Zukunft auf Tauschhandel einstellen, wer die Abhängigkeit von anderen so weit wie möglich reduziert und relativ autark ländlich lebt wird wohl am besten durch die kommende Zeit durchstolpern. Wer in Großstädten und Metropolen lebt sollte sich die Klapperschlange mit Kurt Russell nochmals anschauen, das gibt einem schon einen kleinen Vorgeschmack auf kommende Zeiten.

    1. ich habe bei meinem futtermittelhandel und beim holzverkauf schon seit einem monat eine zweite preisliste, a20 mil = ein huhn. ich mus demnächst einen größeren stall bauen

  4. Normalerweise müssten Abdo, Mazzoleni und alle anderen Minister sowie alle Speichellecker nach der Amtszeit auf Hochverrat, Staatsbetrug, Korruption und mehrerer Volksverbrechen (Folter, Raub und Täuschung) angeklagt und gefoltert werden, lebenslange Haft und deren komplettes Vermögen entzogen werden und an eine parteiunabhängige Regierung für den Aufbau einer Wirtschaft eingesetzt werden.
    Wird nicht passieren, ich weiß. Die werden nach ihrer Amtszeit unaufällig in ihren Villen weiterleben, bis dahin wird versucht noch rauszuholen was geht.

    Naja, aber Merkel wird auch nichts passieren – und die hat richtig viel Scheiße gebaut, aber sie wird nach wie vor geliebt von ihren Wählern.

    1. Was sagte der Bauer zu seinem Nachbarn?
      Jetzt habe ich dem Gaul endlich das Fressen abgewöhnt und dann verreckt der einfach.

      Die einen werden geschmiert und wissen sehr wohl was sie tun.
      Die anderen sind wirklich so bescheuert.

  5. Einige Kommentare zum Thema “Tauschhandel” sind etwas satirisch aber ich darf aus eigener Erfahrung sagen dass dies wunderbar funktioniert.
    Ich habe vor meiner Paraguay-Zeit die “wilde Zeit” mit Isabel Peron und später Militärputsch in Argentinien/ Misiones mitgemacht. Damals waren es nicht die sinkenden Steuern sondern die “galoppierende Inflation”. Wir standen morgens auf und mussten erst einmal die Preise umändern weil die Inflation über Nacht wieder einige Hundert % gestiegen war. Da es zu der Zeit noch keine Bankvernetzung gab musste man z.B. Rechnungen aus Buenos Aires entweder dort selbst oder durch Freunde bezahlen lassen. Die Bahnfahrt nach Buenos Aires von Posadas aus dauerte 36 Stunden. Wenn man Pech hatte und über Nacht die Inflation wieder gestiegen war kam man in Buenos Aires nur noch mit der “rechnerischen Hälfte” des Geldes an.
    Nachdem die Inflation in die Tausenden von % kam wollte kein Geschäft, kein Restaurant oder sonstige etwas gegen Bargeld verkaufen. Letzthin kaufte man Autos gegen Rinder, und für die kleineren Sachen gab es regelrechte Tauschbörsen. Der Vorteil dieser ganzen Tauscherei war der, dass am Ende alle zufrieden waren. !!! Und die Mehrwertsteuer wurde de facto eliminiert. Nur so viel zur Tauscherei.

  6. “Nichtjuden existieren nur, um Juden als Sklaven zu dienen. Goyim wurden nur geboren, um uns zu dienen. Ohne das haben sie keinen Platz auf der Welt. Nur um dem Volk Israel zu dienen. Warum werden Nichtjuden gebraucht? Sie sind nur hier, um zu arbeiten. Sie werden.” Arbeit, sie werden pflügen. Sie werden ernten. Wir werden wie Effendi sitzen und essen. Deshalb wurden Nichtjuden geschaffen. “- Rabbi Yosef, Jerusalem Post,

    1. Wertbeständig sind Immobilien, Edelmetalle, Kunst und Sammlerobjekte.
      Die Immobilien werden nur dann verramscht, wenn die Kredite nicht mehr bedient werden können.
      Das dürfte nach meiner Einschätzung noch ein paar Monate dauern. Durch die Lockdowns wird in erster Linie der Mittelstand schaden nehmen.
      Ob dies hier auch so laufen wird, ist schwer einzuschätzen, da sich die Staatsverschuldung noch in Grenzen hält.
      Wenn die mit den Einschränkungen hier so weiter machen, knallt es spätestens im August.
      Die seit 2015 sich abzeichnende Finanzkrise wird hier vermutlich nicht so durchschlagen. Diese wird mit Sicherheit die USA und Europa zu 100% treffen. Wenn man sich den Einbruch der Produktionszahlen in der EU anschaut ( VW -96%) und Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in den USA von heute fast 30 Millionen, wird es sehr eng.

    2. Die werden künstlich hochgehalten. V.a. Häuser nach “deutschem Standard” werden, trotz 11cm Wänden, Bruchsteinfundament und festgetampftem Boden unter den Fliesen zu Preisen wie in Deutschland angeboten. Das liegt daran, dass im Garten eine Papaya, Zitrone und Mangobaum stehen. Da fällt nämlich, lt. einem sehr intelligenten User hier, immer Geld herunter, ohne dass man dafür etwas tun muß. Einfach druntersetzen und ein Polarbier aufmachen, ein Paradies.

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