Straßenpolizei setzt auf Geschwindigkeitskontrollen

Asunción: Obwohl die Straßenpolizei derzeit nur über fünf Apparate zur Geschwindigkeitsmessung verfügt möchte sie weitere 15 anschaffen, um alle wichtigen Straßen des Landes jederzeit kontrollieren zu können.

Manuel Guzmán, Leiter der uniformierten Truppe, erklärte, „dass diese fünf Geräte in diversen Städten gelagert werden und auf Bitten von Bürgermeistern eingesetzt werden. Einer dieser kritischen Punkte ist zum Beispiel der Ortseingang von San Roque González in der Provinz Paraguarí. Auf der Ruta 1 wird in dem Bereich mit über 100 Stundenkilometern gefahren, wodurch die ansässige Bevölkerung gefährdet wird. Mit den fünf Geräten kommen wir nicht aus. Fast hätten wir noch sieben weitere hinzubekommen jedoch haperte es an bürokratischen Fragen“.

Der Bau von kleinen Hügeln auf dem Asphalt um die Fahrer auszubremsen ist eigentlich auf den großen Straßen verboten. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation hat ein Design, was die Autos nicht schädigt. Jedoch wird dieses nicht umgesetzt da es als wirkungslos angesehen wird.

Mit den mobilen Radarmessgeräten wird nur da die Geschwindigkeit kontrolliert, wo Verkehrsschilder mit der Maximalgeschwindigkeit angebracht sind. Diese Maximalgeschwindigkeit liegt in Ostparaguay bei 80 km/h jedoch toleriert die Polizei 10 km/h mehr. In Westparaguay, also links vom Rio Paraguay, sind 100 Stundenkilometer erlaubt.

(Wochenblatt / La Nación)

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6 Kommentare zu “Straßenpolizei setzt auf Geschwindigkeitskontrollen

  1. Geschwindigkeitsmessungen generell sind zu begrüssen.
    Nur, wer garantiert, dass der Polizist mit dem Gerät richtig umgehen kann? Wer garantiert, dass das Gerät einwandfrei funktioniert und regelmäßig daraufhin überprüft wird?
    Und – gibt es überhaupt Rechtssicherheit?
    Schon passiert: Ein Deutscher fährt korrekt, wird gemessen, angehalten mit der Behauptung, er sei viel zu schnell gefahren. Es waren auch aus dem Nichts sofort fünf Zeugen da.
    Er musste also zahlen. Widerspruch nutzlos. Wo auch, bei wem und mit welchen Beweismitteln?
    Also – doch wieder nur eine neue Abzocke?

    1. Weiß jemand, die Straßenpolizisten zumindest wissen es nicht, in welchem Moment, an welcher Stelle die Geschwindigkeitsbegrenzung (ausgewiesen durch ein Schild) wieder aufgehoben wird? Durch ein weiteres Schild? NEGATIV! An der nächsten Seitenstraße? Auch nicht! Nach Zahlung einer Coima: wahrscheinlich…
      Saludos

  2. Nun müssen bei uns die Alarm-Glocken läuten. Man braucht mehr Geräte für die Geschwindigkeitsmessung. Da sind wir gefordert. Jeder von uns könnte ein paar Scheine auf den Tisch legen, damit die Polizei besser ausgerüstet werden kann. Wir können nicht alle kontrolliert werden, da Geräte fehlen und das stimmt uns traurig. Wir, die wir uns an Alles halten, jedes Gesetz bis zum kleinsten Komma erfüllen und nun dieses Fiasko der womöglichen Nichtkontrolle.

    Sobald wir einen Polizisten mit einem Radargerät sehen, ziehen wir unsere Geldbörsen und winken ihnen damit bei geöffneten Autofenster entgegen. Sie müssen wissen, wir sind bereit unseren Beitrag zu leisten. Ebenso wäre es angebracht eine Kühltasche mit kalten Getränken und ein paar Schnitzelbroten mitzuführen, damit sich die Beamten, nach dem formellen Strafakt, ein wenig laben können. Das wirkt Wunder. Man wird sie in Zukunft immer wieder aufhalten und somit können sie aktiv an der Verbesserung der polizeilichen Infrastruktur mitwirken.

    Schließlich wollen wir alle die hier leben uns mehr im Land einbringen. Nützen wir also die Chance!

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