Streit um Iturbe

Der Minister für Industrie und Handel, Gustavo Leite, kritisierte die Eigentümer der Zuckerfabrik Iturbe heftig, die auf die Justiz in Villarrica setzten, sodass kein Bankrott in Frage komme, wir haben mehrfach darüber berichtet.

Der Minister sprach mit Medien über den Antrag der Regierung, die Fabrik in einen geregelten Konkurs führen zu wollen und damit in die Hände der Justiz zu übergeben. Somit könnte der Staat einen Teil der 15.000 Millionen Guaranies, die schon als Übergangsbeihilfen ausgezahlt worden sind, wieder zurückholen.

Leite erinnerte daran, dass die Arbeitgeber der Produktionsstätte böswillig gehandelt hätten, als sie Informationen über Vermögenswerte gegenüber der Regierung verschleierten und diese in Wirklichkeit vor langer Zeit an eine Bank überschrieben worden seien. „Die Justiz muss den Konkurs der Fabrik verwalten, die Schikanen der Führungskräfte sind beispiellos. Sie müssen Verantwortung übernehmen“, sagte der Minister verärgert.

Er fügte weiter an, die Regierung stellte Landwirten, Lieferanten und ehemaligen Beschäftigten 15.000 Millionen Guaranies in Form einer Übergangsbeihilfe zur Verfügung, das sei ein Staatskredit gewesen. „Diese Maßnahme erfolgte, sodass die Arbeiter im Umfeld Weihnachten in Ruhe verbringen konnten und die Auswirkungen nicht so schlimm waren“, sagte Leite.

Seit mehr als zwei Jahren schwelt der Kampf um Iturbe, die Fabrik ist immer noch inaktiv aufgrund zahlreicher wirtschaftlicher Probleme, nun soll endlich eine Lösung gefunden werden.

Quelle: ABC Color

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