Stromverkauf an Uruguay könnte an argentinischer Kommission scheitern

Asunción/Montevideo: „Was nützt die Erlaubnis, wenn die Kosten dafür zu hoch sind?“, scheint die zentrale Frage bei der Problemlösung zu sein. Paraguay bezeichnet die Forderung Argentiniens um deren Stromleitungen zur Verfügung zu stellen als übertrieben und gibt nun den Argentiniern bis zum 15. August Zeit, einen fairen und begründbaren Preis anzubieten.

Nach nicht erfolgreichen Treffen bleibt das Thema nach wie vor heikel, da die Argentinier den Paraguayern keinen Gefallen tun wollen für den man Geld verlangen kann.

Die Vizeministerin für Bergbau und Energie, Mercedes Canese, die die paraguayische Mission anführt, dass die geforderte Summe für uns als exzessiv bezeichnet werden kann.

Sie erklärte auch, „dass sich die argentinische Seite bereit erklärt bis zum 15. August zu antworten. Wenn es für uns Sinn macht nehmen wir an, wenn nicht, soll es auf einem anderen Niveau diskutiert werden“.

Vorschlag Paraguays

„Die Gebühr damit Strom aus dem Werk Acaray nach Uruguay durch Argentinien fließen kann sollte ähnlich wie die für die Brasilianer sein, zwischen 8 und 10 US-Dollar pro MW/h“, erklärt die Ingenieurin Canese.„Warten wir mal ab, was sie analysieren. Was wir eingereicht haben macht Sinn und ist geprüft“.

Die nationale Regierung erinnerte daran, dass Paraguay nur 3 US-Dollar pro MW/h verlangte als verhandelt wurde wie der argentinische Strom aus Yacyretá nach Clorinda kommt. Die Nutzung der paraguayischen Leitungen ist um einiges günstiger. Die Distanz ist eine kleinere und die Menge an Strom, die durchfließt ebenfalls, trotzdem sollte man dies mit einrechnen, beim nächsten Angebot.

Auch in Uruguay nahm die Zeitung „El Pais“ dieses Thema in seine Berichterstattung auf. Uruguay ist interessiert neben Brasilien auch von Paraguay Strom zu kaufen. Argentinien verbot den Strom aus Yacyretá anzubieten weswegen die paraguayischen Autoritäten den Strom aus Acaray anbieten, der wenn es nach dem Willen der Argentinier geht, gar nicht erst nach Uruguay gelangen soll. Argentinien behauptete dass man nicht nachweisen kann woher die gesendete Energie stammt. Sie selbst verlaufen keine Energie an Uruguay wegen eines zu hohen Preises.

Vorteilhafter Verkauf

Nach der getroffenen Vereinbarung zwischen der ANDE und der UTE wurde ausgemacht dass die MW/h für 60 US-Dollar an Uruguay geht, was vorteilhaft für beide Seiten ist. Brasilien bezahlt knapp 9 US-Dollar pro MW/h für Itaipú Strom, nach der Erhöhung.

(Wochenblatt / Última Hora)

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2 Kommentare zu “Stromverkauf an Uruguay könnte an argentinischer Kommission scheitern

  1. @ Wolf…
    Du meinst die Argentinier den Paraguayern ?
    Yacyreta ist Bi-National, (PY-ARG)
    wie auch Itaipu (PY-BRA)
    Ich denke mal nicht,
    das da EINER was zum „zudrehen“ hat.^^
    Aber „nachweisen“ woher der Strom kommt ?…lol.
    )Argentinien verbot den Strom aus Yacyretá anzubieten(
    …ist ja wohl dann schon eher eine Frechheit.^^
    Dann sollen DIE den Strom eben für 60 US$ abkaufen.^^

    Ganz im Gegenteil zu den
    Gas- Diesel- Benzinlieferungen.^^
    Da könnte dann Argentinien schon was drehen…
    was sie ja wohl auch schon gemacht haben.^^
    ERST den heimischen Markt absichern und beliefern…
    dann die ? Kunden.^^
    )Brasilien bezahlt knapp 9 US-Dollar pro MW/h für Itaipú Strom, nach der Erhöhung.(
    Da frägt man sich doch auch warum.^^
    (Alte Verträge…^^)

    Und ? verkauft Ihn dann viel teurer an URUGUAY.?

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