Subdermale Implantate stehen allen Frauen zur Verfügung

Asunción: Rund 3.000 subdermale Implantate stehen in Paraguay bald allen Frauen zur Verfügung. Mehr als 800 wurden schon jungen Müttern zur Vermeidung der zweiten Schwangerschaft eingesetzt.

Fast ein Jahr nach der Einführung der ersten subdermalen Implantate bewertet das Gesundheitsministerium die Ergebnisse der mehr als 800 eingesetzten. Gleichzeitig wird die Verwendung von mehr Implantaten angekündigt.

Dr. Jorge Sosa, Direktor der Abteilung für sexuelle und reproduktive Vorsorge aus dem Gesundheitsministerium, sagte, dass von Oktober an eine neue Charge von Implantate nach Paraguay eingeführt werde. Er erwähnt auch, dass die ersten 850, die als Teil eines Pilotplans geliefert worden seien, bei jugendlichen Müttern eingesetzt worden seien.

„Das subdermale Implantat war ein Erfolg. Alle, die geliefert wurden, hat man eingesetzt. Wir führen derzeit eine Studie an den Empfängern durch. Dann können wir mehr über die Einhaltung dieser Methode sprechen“, sagte Sosa.

Die erste Gruppe der Implantate war für junge Mütter bestimmt, die eine Schwangerschaft hatten und versuchten, die zweite zu vermeiden.

Sosa fügt hinzu, dass die neue Charge aus ungefähr 3.000 Implantaten bestehen werde, die mit einem Budget vom Gesundheitsministerium MSP erworben werden. Er kündigte außerdem an, dass nach Erhalt der neuen Lieferung die Möglichkeit geprüft werden solle, die Zahl der Begünstigten zu erhöhen.

„Wir glauben, dass dies eine wichtige und langfristige Methode ist. Es ermöglicht uns, eine wichtige Abdeckung zu bieten, ohne das Risiko, eine andere Alternative außer Acht zu lassen, umso das Risiko einer unbeabsichtigten Schwangerschaft zu reduzieren. Das ist der Arbeitsplan“.

Laut Bericht gab es bisher keine Probleme mit den Implantaten. „Es gab bestimmte Situationen, die den Rückzug der Methode erzwangen, aber das lag am Patienten. Es sind zwei Fälle gewesen. Wir überwachen sie, um zu wissen, warum“, erklärte Sosa.

Die erste Ankündigung des Einsatzes von diesen speziellen Implantaten war nicht unumstritten. Religiöse Gruppen drückten ihre Ablehnung gegen die innovative Methode aus, in erster Linie von Seiten der Paraguayischen Bischofskonferenz (CEP).

„Die Sorge ist, dass das Implantat ein Einnisten des Embryos in der frühen Phase der Entwicklung verhindert. Somit ist die Methode gleichbedeutend wie mit einem direkten Abtreibungsmittel“, war die Stellungnahme der CEP gegenüber der Presse.

Wochenblatt / Ultima Hora

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9 Kommentare zu “Subdermale Implantate stehen allen Frauen zur Verfügung

  1. Was hier aber nicht steh ist die Tatsache, dass diese Implantate verhältnissmässig viel Hormone abgeben, also heftig überdosiert sind, und somit andere Erkrankungen auslösen. Verhütung ist obergut, aber so könnte der Schuss nach hinten losgehen.

  2. Es wäre angebrachter das Geld in die Bildung zu investieren, als solche Zeitbomben in Menschen zu implantieren. Dritte Weltländer waren und sind schon immer Versuchskaninchen der internationalen Pharmakonzerne.

  3. Jaaa, damit geh ich dacor Buzz, richtige echte Bildung wäre hier in Py seeehr hilfreich, nicht das Verblöden durch Smartphones…

  4. Diese Implantate haben schwere Nebenwirkungen und _Symtome und….es gibt sie schon seit Jahrzehnten in anderen Laendern, sind also nichts Neues und mit „Abtreibung“ haben sie schon gar nichts zu tun, sind lediglich eine Art Anti-Baby-Pille unter der Haut

  5. Das Hormonstäbchen ist eine Methode der Langzeitverhütung. Das weiche, etwa streichholzgroße Kunststoff-Stäbchen wird direkt unter die Haut des Oberarms gelegt und schützt drei Jahre lang vor einer ungewollten Schwangerschaft, indem es Hormone ins Blut abgibt. Die gesundheitlichen Risiken sind geringer als bei der Kombi-Pille. Es gibt kontinuierlich geringe Mengen des Gestagen-Hormons Etonolgestrel in den Blutkreislauf ab und hemmt so den Eisprung. Es verändert außerdem den Schleim im Gebärmutterhals, was es den Spermien erschwert, in die Gebärmutter vorzudringen. Zudem baut sich die Schleimhaut in der Gebärmutter nur unzureichend auf. (https://www.familienplanung.de/verhuetung/verhuetungsmethoden/weitere-hormonelle-methoden/implantat/)
    Von Abtreibung spricht man erst, wenn sich ein befruchtetes Ei in die Gebärmutter eingenistet hat.
    Vorteil gegenüber der Pille: Anwendungsfehler nicht möglich.

    1. Es ist alles richtig was Du da schreibst!
      Es fehlt aber was, die Hormonabgabe ist sehr hoch.Hat harte Nebenwirkungen auf den Körper der Frau,besonders Nachhaltig bei sehr jungen Frauen.Verursacht auch Körperschäden.Das Hormonstäbchen ist eine Methode der Langzeitverhütung und der Langzeitschädigung der Gesundheit der Frau.

  6. Ein kleines Tütchen würde es auch tun. Lässt sich nach Gebrauch erst noch zum Anfeuern seines offiziell nicht produzierten Mülls wie Bierbüchsen, Glas, Windeln, Mäusen und sonstig Brennbarem gebrauchen.

  7. Bill Gates lässt grüßen. Und Eugenik gab es auch schon einmal. Was ist mit Gummi oder Pille oder Kalendermethode?

    1. Ein Macho mit Gummi? Kalendermethode bedarf eines bestimmten Grundwissens, stellt sich die Frage wer dieses vermittelt.
      Außerdem muß der Herr bereit sein an den kritischen Tagen zu verzichten. Macho oder besoffener Macho?
      Pille bedearf der regelmäßigen Einnahme, daran hapert es auch oft in der ersten Welt. Außerdem hat sie die selben Risiken und Nebenwirkungen wie die implantierte „Dauerpille“
      Stellt sich zudem die Frage warum sich die Herren nicht sterilisieren lassen. Kostet nicht mehr als das Implantat für 3 Jahre.

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