Supermärkte erreichen Verkaufsniveau wie vor der Pandemie

Asunción: Der Präsident der paraguayischen Supermarktkammer (Capasu), Alberto Sborovsky, wies darauf hin, dass dieser Sektor des Landes derzeit ein gutes Umsatzniveau mit einem deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen würde, der Monat für Monat anhalte.

Er berichtete weiter, dass sogar das Verkaufsniveau wie vor der Pandemie bereits erreicht worden sei.

„Die Supermarktverkäufe haben begonnen, sich zu reaktivieren und weisen Monat für Monat einen guten Aufwärtstrend auf, trotz verschiedener exogener und interner Faktoren wie Inflationsdruck, der normalerweise dazu neigt, den Konsum der Menschen zu verringern. Wir können sagen, dass wir vor einer echten wirtschaftlichen Erholung stehen“, sagte Sborovsky.

Der Präsident der Supermarktkammer gab an, dass, obwohl es ziemlich schwierig sei, Prognosen zu erstellen, sie davon ausgehen, dass der Umsatzanstieg bis Ende des Jahres anhalten werde, insbesondere im Dezember, ein Monat, in dem der Verkauf aufgrund der großen Menge des im Umlauf befindlichen Geldes und den Feierlichkeiten zum Jahresende deutlich zunehme.

In Bezug auf das Kraftstoffszenario des Landes sagte er, obwohl Petropar die Preise an seinen eigenen Tankstellen gesenkt habe, werde sich diese Maßnahme noch nicht im Preis der Produkte im Grundnahrungsmittelkorb widerspiegeln, da Supermärkte Preisnehmer seien und diese von den Händlern festgelegt würden.

„Wir sind Preisnehmer, wenn Schlachthöfe, Mehlproduzenten und andere die Preise senken, erfolgt dies auch in den Supermärkten sofort, aber das passiert noch nicht“, erklärte Sborovsky abschließend.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

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2 Kommentare zu “Supermärkte erreichen Verkaufsniveau wie vor der Pandemie

  1. Ich weiß nicht, wo der einen Aufwärtstrend sieht.
    Egal an welchem Tag und egal zu welcher Uhrzeit man in einen Laden geht, es herrscht gähnende Leere.
    Noch nicht einmal am Samstag oder Sonntag sind die Supermärkte voll.
    Jeder Branche merkt ganz deutlich, daß die Menschen kaum noch Geld zum Ausgeben haben.
    .
    *„Wir sind Preisnehmer, wenn Schlachthöfe, Mehlproduzenten und andere die Preise senken, erfolgt dies auch in den Supermärkten sofort, aber das passiert noch nicht“, erklärte Sborovsky abschließend.*
    Haha!

    1. Ja, der letzte Satz ist echt zum Lachen. Aber dieser Sborovsky ist auch nur ein Marionettenhansel der schwerreichen Supermarktkettenbesitzer.
      Man stelle sich vor, der Aldi oder Lidl-Besitzer würde gerne in Paraguay Läden aufmachen – in den USA haben beide übrigens riesigen Erfolg und expandieren. Hier in PY würde der erste Laden nach zwei Tagen in Brand gesetzt werden. Oder Typen wie Sborovsky mit einer Gruppe gekaufter LKW-Fahrer würden die Straßen blockieren, weil die fiesen Ausländer Arbeitsplätze wegnehmen und “viel zu billig” anbieten (siehe Artikel “Freie Marktwirtschaft und ihre Folgen”).
      Ich erinnere auch gerne an das Bauprojekt Asphaltierung der Ruta 8, als ein koreanisches Unternehmen weit weit günstiger als die paraguayischen Bauunternehmen die Ausschreibung gewann. Die beleidigten paraguayischen Bauunternehmer fanden es skandalös, einer ausländischen Firma den Auftrag zu geben. Zu dumm, dass die Finanzierung über eine internationale Entwicklungsbank lief, da konnte man leider, leider nicht den Auftrag überteuert an eine paraguayische Politiker-Amigofirma geben.
      Wenn man sich diese empörten Reaktionen ansieht, dann muss man nur eins und eins zusammenzählen, wie in Paraguay Geld verdient wird – mit fairem Wettbewerb hat dieses Theater nicht im geringsten zu tun.

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