Supermärkte mit einem deutlichen Umsatzeinbruch

Asunción: Laut Alberto Sborovsky, Leiter von Kammer Capasu, sei der Umsatz bei den Supermärkten in den ersten beiden Monaten des Jahres deutlich eingebrochen.

Er gab an, dass die Zahl im Gegensatz zu den offiziellen Daten (6% weniger) in der paraguayischen Supermarktkammer Capasu zweistellig sei.

Die von Supermärkten veröffentlichten Daten zeigen, dass der Umsatzrückgang in der Größenordnung von 15% liegt, was das aktuelle Verbrauchsszenario aufzeigt.

Sborovsky stellte fest, dass der Rückgang eintrete, obwohl die Preise mit Ausnahme von Fleischprodukten stabil bleiben.

„Fleisch ist teurer geworden. Obst, Gemüse, Milchprodukte, alles bleibt gleich“, erklärte der Geschäftsmann und wies darauf hin, dass es nicht einmal möglich sei, über steigende Preise zu sprechen, da dies nur einen geringeren Prozentsatz des Umsatzes bedeuten würde.

Sborovsky erwähnte andererseits, dass in Supermärkten und Einkaufszentren gezeigt wurde, dass die Anwendung von Hygieneprotokollen eine Garantie sei, um eine Ansteckung mit Covid zu vermeiden.

Er sagte, dass die Regierung in dieser Frage nichts ändern müsse, da sie eine hohe Wirksamkeit bewiesen habe. Stattdessen betonte er, dass die Regierung mehr Kontrolle für diejenigen Unternehmen anwenden sollte, die sich nicht an vorbeugende Maßnahmen halten.

„Die Protokolle funktionieren, warum will man sie ändern? Diejenigen, die die Vorschriften nicht einhalten, müssen geschlossen werden”, sagte Sborovsky.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Supermärkte mit einem deutlichen Umsatzeinbruch

  1. Vierci & Co. duerften wohl kaum verhungern. In Deutschland sind es die preisdruecker von Handelsketten wie Aldi, Edeka, Rewe, Lidl, etc. die die Milchpreise nach unten auf kosten der Bauern druecken. Dasselbe spielt sich in Paraguay ab betreffs des Milchsektors. Es sind gerade diese Supermaerkte die alles teurer machen bzw Produkte mit hoher Ausgabenstruktur wie die Milch preislich fast umsonst verscherbeln wollen.
    Ich rate dem Staedter sich schon mal eine Milchkuh im Schrebergarten zu halten damit er wenigstens in Zukunft noch Milch hat – grasen kann das Viech dann auf den staedtischen Fussgaengerstegen und Plazas (z.B. im Microcentro von Asuncion auf der Plaza Uruguaya, usw.). So wie dieses kann er bald selber unter Verlust anfangen was zu produzieren denn produzieren tut heute nur noch der Dumme. Das Geld liegt in den Staedten, als Politiker, Geschaeftsmann, Drogenboss und sogar ein gewoehnlicher Angestellter in den Ballungszentren des Chaco verdient mit seinem Gehalt mehr als ein Bauer heutzutage.
    In Baelde wird auch in Paraguay die Landflucht einsetzen und Allewelt zieht in die Stadt um wenigstens zu ueberleben.
    Kaufen die Leute weniger ein so deutet das darauf hin dass die Kaufkraft der kleinen Mannes gesunken ist oder die Banken lassens nicht mehr zu mit 5 Kreditkarten auf Pump zu leben.
    Umsatzeinbruch von 15% ist sehr wenig – es koennten ja genausogut 50% sein.
    In allen Faellen werden die Zocker nicht verhungern.

  2. Die Umsaetze dürften in den Supermärkten der Ballungszentren, insbesonder Asuncion sinken. da die Gutverdiener aus dem öffentlichen Dienst seit 1 Jahr in Ihren Datschen auf dem Land lebenund dort bei den kleineren Anbietern kaufen.
    Der Umsatz hat sich somit nur verschoben.

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