Supermarkt Guaraní fest in den Händen von Ratten

Fernando de la Mora: Mehr als erschreckt über die hygienischen Zustände des blaugestrichenen Supermarktes an einer der Einfahrtstraßen zur Hauptstadt waren die Behörden als sie diese Anzeige eines Zeitungslesers in die Hände bekamen.

Am gestrigen Sonntag stolzierte eine große Ratte durch die Käse- und Wursttheke und biss überall mal da rein wo sie wollte. Das bedienende Personal war noch nicht mal im Stande das Tier mit seinen Augen zu erfassen während dutzende Konsumenten ihre Handys zückten und Fotos machten.

Wann waren Sie zuletzt im Zoo? Wäre ein Besuch des besagten Supermarktes nicht günstiger? Eine weitere Frage die bei dem Anblick des Bildes aufkommt ist: Ist das die einzige Ratte an dem Ort und hatte ich schon einmal Wurst in Scheiben in dem Lokal gekauft? Wohl dem, wer nicht!

Das nationale Ernährungsinstitut INAN kündigte an, seine Kontrollen in Supermärkten zu verstärken und in dem speziellen Fall, obwohl eine Zwangsschließung notwendig wäre, nur eine Empfehlung auszusprechen.

Die Doktorin des INAN, Laura Mendoza, erklärte gegenüber der Presse, dass die Supermärkte normalerweise regelmäßig auf Hygiene überprüft werden weswegen sie überrascht von der Existenz von Ratten in Fernando de la Mora ist.

Der Überträger des Hanta Virus sowie rund 70 anderen Krankheitserregern gilt als Gruppentier und Allesfresser weswegen davon auszugehen ist, dass die komplette Rattenfamilie im Guaraní Supermarkt Unterschlupf gefunden hat.

(Wochenblatt / Abc / Wikipedia)

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13 Kommentare zu “Supermarkt Guaraní fest in den Händen von Ratten

  1. Auf den Wochenmärkten in Py ist das ganz normal, im Supermarkt während der Öffnungszeiten sicherlich ein Novum. Ich hoffe diese Zustände werden sofort abgestellt. Niemand sollte mehr darin einkaufen gehen, bis die Kontrolleure alles überprüft haben.

  2. Vielleicht werden die hinten zu „Carne molida“ verarbeitet und dann als Empanadas verkauft. Die Besitzerin ist Japanerin und eine tüchtige Geschäftsfrau. Wie man sieht ist die Ratte gut genährt und dürfte einer gesunden Population angehören. Wir müssen das unter der Devise sehen: Alles was einem nicht umbringt macht einem nur härter!

    Normalerweise verwenden Supermärkte und Nudelfabriken, wo es besonders viele Ratten gibt, Gifte die die Tiere austrocknen. Somit stinkt es dann nicht so bestialisch. Ob das stimmt weiss ich nicht, habe es aber so versichert bekommen!

  3. Bei einem Deutschlandbesuch kaufte ich in einem Supermarkt ein, dort flogen alle möglichen Vögel durch den Laden, pickten in den Regalen die Verpackungen auf uns ka…ten überall hin.
    Die Kunden störten sich kein bißchen an diesen Zuständen.
    Schlimmer als die Vögel finde ich die Ratte nicht.

    Asuncioner
    fast alle Rattengifte funktionieren heutzutage auf diese Weise:
    Die Ratten müssen mehrmals vom Gift fressen um daran zu sterben, denn die zeitgenössischen Gifte wirken so, daß die Ratte innnerlich verblutet.
    Das wird so gemacht, weil die Ratten kluge Tiere sind. Finden sie ein neues Futter, frißt nur eine von ihnen davon. Lebt sie nach einiger Zeit noch, fressen die anderen auch.
    Das Stinken des Kadavers verhindert das Gift allerdings nicht.

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