Superviadukt nimmt Form an

Asunción: Nachdem die Sperrung der Kreuzung Madame Lynch und Aviadores del Chaco seit Freitag für viel Verkehrschaos sorgte, könnte ab dem morgigen Mittwoch wieder Normalität eintreten.

Insgesamt galt es 27 Betonträger auf die dafür vorgesehenen Pfeiler aufzusetzen. Diese, 35 m lang, 1,6 m hoch und 64 Tonnen schwer, waren vorgefertigt worden. 16 dieser Träger wurden bereits an ihrem Ort befestigt. Die fehlenden 9 Träger sollen binnen heute und morgen an ihren Platz kommen. Sobald dies geschehen ist, kann der provisorische Kreisverkehr um die Baustelle wieder freigegeben werden.

Mit einem Baufortschritt von 75% ist die Einweihung für den 1. April dieses Jahres geplant. Da in drei Schichten an dem Bauwerk gearbeitet wird, könnten höchstens klimatische Probleme die Einweihung verzögern.

Einmal fertiggestellt können Autofahrer auf drei Ebenen die viel befahrene Kreuzung überqueren und somit schneller diesen bisher kritischen Punkt überwinden. Allerdings bleibt die Frage, inwiefern diese Neuerung den Verkehrsfluss nachhaltig verbessert, da die weiteren Strassen in die Stadt nicht breiter wurden und Hochhäuser weiterhin für mehr Einwohner und Fahrzeuge sorgen.

Wochenblatt / Abc Color

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10 Kommentare zu “Superviadukt nimmt Form an

  1. Sehr richtig der Schlusssatz. Auf der Avenida Mariscal Lopez beispielsweise geht der Albtraum in der Rush Hour munter weiter.

    Was fehlt und überfällig ist, ist eine U-Bahn. Fände ich sinnvoller als z.b. der Metrobus. Aber wenn schon eine Eisenbahn nicht funktioniert – dann eine U-Bahn wohl auch nicht.

    Natürlich ist dies sehr kostenaufwendig, aber der Strassenverkehr wird ja nicht weniger – ganz im Gegenteil.

  2. Da liegt doch noch viel mehr im Argen: Ordentliche Ampelschaltungen mit gelber Zwischenstufe, grüne Wellen, überall Linksabbiegespuren mit ausreichender Spurlänge errichten anstatt immer mehr links abbiegen verbieten (niemand weiß mehr wie man nach links kommt) Verkehrshinweisschilder mit Richtungsanzeigen (Chaos wird ständig größer weil keiner weiß wo man wohin abbiegen muß) Und bei den neuen Bussen findet man selten noch ausreichend und erkennbare Hinweise wohin die Busse fahren. Alles in allem sehr chaotisch. Niemand fühlt sich offensichtlich in der Verantwortung und diejenigen die Verantwortung tragen haben keinen Durchblick. Einfach ein Graus!

    1. Genau, die fehlenden Abbiegespuren. Ein Aergernis ohnegleichen, wenn jemand nach links abbiegen will und auf der anderen Gegenverkehrfahrbahn herrscht Verkehr, sodass der Abbieger warten muss – und all die Autos dahinter auch obwohl sie gar nicht abbiegen wollen.

      Welcher Id**t hat sich so ein Mist ausgedacht?

      Oder wenn man ueber General Santos das Viadukt ueber Eusebio Ayala ueberquert, dann sind auf der rechten Seite in 10 m Abstand 3 Obsthaendler auf dem Gehweg direkt an der Strasse. Wer da haelt und Obst kaufen moechte, zieht den Aerger der nachfolgenden auf sich.
      Die Obsthaendler muessen da verschwinden!

    2. Ja, und wenn jemand links abbiegen muss, wo keine Ampel steht, kann er dies nur im Schneckentempo, weil er über den durch Regenwasser defekten Straßenanfang fahren muss: Zuerst drücken sie rein, dann musst abbremsen damit ihnen nicht hinten seitlich in den Wagen fährst.

  3. Ich würde das Linksabbiegen generell verbieten. Drei mal rechts ist auch links. In Mariano R. A. funktioniert das auf der Tranchaco einwandfrei. Dann hat man alle Spuren gerade aus und man muss nicht hinter den Linksabbiegern anstehen.

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