Tabesa spricht sich von jeder Schuld frei

Asunción: José Ortiz, Geschäftsführer der Tabakfabrik Tabesa, Eigentum des Staatspräsidenten, betitelte die kolumbianische Veröffentlichung über die Beteiligung am Schmuggel oder Finanzierung der Mafia als absurd. Er versicherte, dass alle Unterlagen die legale Arbeitsweise des Unternehmens aufzeigen können.

Während der Einweihung eines staatlichen Büros, bei dem Ortiz den Präsidenten des Landes begleitete, verteidigte er die Arbeitsweise bei Tabesa. „Wir wissen das verschiedene Produkte in das Land kommen aber das einzig interessante Produkt ist das, was von dem Unternehmen eines Präsidenten hergestellt wird“, sagte Ortiz und verwies darauf, dass es sich nur um eine Kampagne handeln kann, die sich zum Ziel gesetzt hat dem Image des paraguayischen Präsidenten zu schaden.

„Im schlimmsten Fall kann man uns auch nicht verantwortlich machen was aus unseren Produkten wird. Oder sind wir auch Schuld, wenn ein EPP Mitglied eine Pulp Limonade (ebenfalls ein Produkt aus dem Hause Cartes) trinkt?“, fragt Ortiz.

Der Geschäftsführer erinnert daran, dass Tabesa nicht nach Venezuela oder Kolumbien exportiert jedoch nach Aruba, „weil es ein wichtiger Punkt für Geschäfte ist, das war schon immer so“. Auf die Frage was Cartes zu den Veröffentlichungen gesagt hat, antwortete Ortiz, „dass er sich immer auf dem Laufenden hält, was die diversen Geschäftszweige angeht“.

Am gestrigen Tag kam es auch zu einem Zusammentreffen von Horacio Cartes mit der kolumbianischen Außenministerin María Ángela Holguín, wo ebenfalls über die Zeitungspublikation gesprochen wird. Holguín, die an dem Thema dranbleiben will, sieht die exzellente Beziehung zu Paraguay damit jedoch nicht beeinträchtigt.

(Wochenblatt / La Nación / Hoy)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Tabesa spricht sich von jeder Schuld frei

    1. so so: da liegst du ganz falsch, denn in Brasilien gibt es einen Reporter der schon seit langem gegen den Zigarettenschmuggel nach Brasilien ermittelt und ueber ausreichendes Bildmaterial u. Dokumente verfuegt die ganz klar Beweisen welche Firma dahintersteckt und wer! hinter der Firma steckt!!!

  1. War nicht anders zu erwarten und die Aussage kennen wir ja schon von Cartes. Um eine Sache klar zu stellen, ich bin kein Cartes Hasser oder Gegner oder sowas. Cartes ist mir völlig egal. Was mir nicht egal ist, sind Menschen die dem auf den Leim gehen.

    @so so, Sie möchten Beweise obwohl Sie doch Wissen sollten, daß diese Kreise alles Vertuschen können. Sie müssen sich wohl oder übel mit Indizien zufrieden geben und Zusammenhänge erkennen. Allerdings gibt es auch ein paar Fakten welche die Bildung einer einigermaßen stimmigen Meinung untermauern. Die Aufzählung der Fakten erspare ich mir zunächst bis auf einen:

    Cartes hat aus einer Wechselbude eine Bank gemacht. Was benötigt man wohl um so etwas durchzuführen?

    Dann noch ein Indiz (wahr oder nicht wahr?): http://www.pedrojuandigital.com/v2/noticias_mas.php?id=1804

    Im Zusammenhang mit diesem Indiz möchte ich auf das FAZIT von @Conquistador hinweisen, dem ich herzlich für seine Ausführungen danke und ihm alles Gute wünsche.

    Conquistador Kommentar: http://wochenblatt.cc/nachrichten/paraguays-image-im-ausland/23033#comment-33077

    LG

  2. Also ich finde diese ewigen Anschuldigungen gegen unseren geliebten Führer – upps, Entschuldigung, Präsidenten – einfach nur daneben.
    Der gute Mann ist Paraguayer, durch und durch. Was die ganzen kleinen Leute auf der Straße machen, Beschei…. wo es nur geht, das macht er sauber vom Schreibtisch aus.
    Ihr seid doch alle nur neidisch auf seine Erfolge, weil euch das nicht auch eingefallen ist. Er ist ein Held und wird sich bestimmt noch in seiner Amtszeit ein Denkmal errichten (lassen). Was die ganzen gehässigen kommunistisch unterwanderten Nachbarländer wie Kolumbien oder Venezuela so äußern, ist doch ohnehin nur rotes Gewäsch. – stimmt’s Asgard?

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.