Tacumbú: Mehrere Covid-19 Fälle bei Insassen festgestellt

Asunción: Nachdem am gestrigen Dienstag insgesamt 5 Insassen positiv auf Covid-19 getestet hat, nimmt man nun eine Ausbreitung hin, wenngleich die die den Virus als solchen nicht ernst nehmen, in einen anderen Bereich isolieren.

Die Justizministerin Cecilia Pérez geht davon aus, dass weitere 40 Personen aus dem Pavillon Remar, wo die ersten positiv getesteten Insassen herstammen, ebenso infiziert sind. Um ein gewissenloses Verhalten von Einigen zu verhindern, wurden 16 Insassen in andere Haftanstalten gebracht, da sie das Virus als nicht existent bezeichnen.

“Wir gehen davon aus, dass es alle haben, weil alle typische Symptome aufweisen“, sagte diesen Mittwoch die Ministerin bei einem Interview, wo sie hinzufügte, „dass nun die Besuche wieder ausgesetzt wurden und aktuell keiner der Wärter infiziert sei oder Symptome zeigt. Zwei Wärter aus dem Gefängnis in Ciudad del Este starben bereits an Covid-19“.

„Die Insassen, die das Virus nicht als solches wahrnehmen, meinen es sei ein Vorwand der Gefängnisleitung um Besuche zu untersagen“, schloss die Ministerin ab.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Tacumbú: Mehrere Covid-19 Fälle bei Insassen festgestellt

  1. So ein geschlossenes System wie ein Gefängnis eignet sich doch hervorragend um die Ausbreitung und Gefährlichkeit von C19 genau zu studieren. Vorausgesetzt, es besteht der Wille dazu, was ich bezeifele, denn das Ergebnis ist vorauszusehen und somit nicht erwünscht.

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