Terrorverdächtiger mit paraguayischem Pass unterwegs

Ein Libanese, gesucht von der Homeland Security, versuchte gestern mit einem paraguayischen Reisedokument nach Argentinien einzureisen. Am Flughafen Ezeiza wurde er nach der Verhaftung von US-Behörden übernommen und zur Befragung mitgenommen.

Laut der Nachrichtenagentur Telám kam Khalil Mohamed El Sayed, der auf einer US-Liste für Personen mit Verbindungen zum Terrorismus aufscheint, mit einem Flug nach Buenos Aires, wo er versuchte mit paraguayischen Papieren einzureisen, die anscheinend für Religiöse ausgestellt werden.

Der Verdächtige, gesucht von den USA, hat zudem einen offenen Haftbefehl in Brasilien wegen Drogenhandel. Die Festnahme von El Sayed war nur deswegen möglich, weil das argentinische Ministerium für Sicherheit sein nationales Warnsystem mit dem der Interpol vernetzt hat.

Homeland Security ordnete einen umgehenden Haftbefehl an und Isolierungshaft, damit El Sayed sich nicht mit anderen Personen austauschen kann und zuerst von ihnen zum Thema Terrorismus verhört werden kann.

Der echte Name des Verhafteten soll Khalil Mohammed lauten obwohl er Dokumente hatte, die versicherten, dass er paraguayischer Staatsbürger mit dem Namen Khalil Mohamad El Sayed ist, hieß es in der Tageszeitung Clarin dazu.

Quelle: Telám / Clarín

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