Teure Ostern, aber einige Waren wurden günstiger

Asunción: Die Osterfeiertage führten zu einem Preisanstieg bei den gefragtesten Produkten, aber es gab auch Waren, die sogar billiger wurden.

Das Sekretariat für den Schutz der Verbraucher (Sedeco) stellte fest, dass vordergründig Stärke, Schokolade und Mais teurer wurden. Die Überwachung der Osterprodukte durch Beamte von der Sedeco wird jedes Jahr in dem Zeitraum durchgeführt. Dann erfolgt ein Vergleich zu den nachgefragtesten Produkten an den Feiertagen mit demselben Zeitraum im Jahr 2017.

Von den 21 verifizierten Produkten verteuerten sich 11. Darunter liegt an erster Stelle granulierte Stärke. Der Trend ist jedoch nachvollziehbar, denn diese Zutat gehört zur Zubereitung der traditionellen Chipa, die zuhauf in der Osterwoche zubereitet wird. Im Vergleich zu 2017 verteuerte sich die Stärke um 17%. Laut der aktuellen Umfrage muss der Verbraucher 6.750 Guaranies pro Kilogramm dafür bezahlen.

Für gehackten Mais stieg der Preis, im Vergleich zum letzten Jahr, nur minimal, um 2%, an. Er liegt bei etwa 8.625 Gs. pro Kilo.

Ein anderes Produkt, das eine Variation aufzeichnete, ist das Osterei in seinen verschiedenen Ausführungen. Die Studie von der Sedeco zeigt auf, dass der Preis für 110 Gramm, egal in was für einer Kategorie, im Jahr 2017 bei 24.250 Gs. lag, heuer musste man 25.633 Guaranies dafür hinlegen.

Eine Schokolade mit 55 Gramm stieg unterdes um 23%. Der Preis beträgt aktuell 18.450 Guaranies, gegenüber 15.000 Gs. im Vorjahr.

Die Umfrage zeigte aber auch auf, dass bei neun Produkten eine Senkung der Preise eintrat. Zu den wichtigsten zählen Dosen von Thunfisch, Maismehl, Kartoffeln, Fischstücke der Sorte Surubí und weitere.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Teure Ostern, aber einige Waren wurden günstiger

  1. Wie immer, Tradition und Wirtschaft, welche nicht zusammen passen. Alles schon 100 mal gesagt, Gewerkschaft, Kirche wo seid ihr?
    Will man hier etwas ändern, braucht es Preisregulierungen, was kein Problem wäre, da die Preise offensichtlich viel zu hoch sind und nicht Beamte, die sagen, sie überwachen die Preise und meinen damit fotografieren. So etwas kann man sich schenken.
    Was in Deutschland die Migrations- und Aussenpolitik, ist hier in Südamerika die Preispolitik. Es ist völlig offensichtlich was verkehrt ist und warum, es wäre nicht einmal kompliziert etwas zu ändern, aber die Masse schaut zu, weshalb ein weiter so und ein noch mehr von dem selben signalisiert wird.
    Ich kann jetzt schon sagen, dass ich das zu Weihnachten wieder schreiben werde, dann zu Ostern nächstes Jahr, etc.

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