Teures Referendum zieht hohe Folgekosten nach sich

Asunción: Insgesamt wurden 30 Milliarden Guaranies (ungefähr 7 Millionen US-Dollar) dafür aufgewendet, um die Wahl alleine im Inland durchzuführen, die als Ziel hatte herauszufinden ob die Einwohner per Volksabstimmung das Auslandswahlrecht wollen oder nicht.

Jetzt nachdem stolze 12,54% (350.000 Personen) der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Meinung klar formuliert hat geht das Rennen auf die guten Plätze erst richtig los.

Damit sich die Paraguayer im Ausland in die Listen einschreiben können werden Gruppen aus Paraguay entsandt um dies zu überwachen. Diese Kontrollreisen dauern 60 Tage und gehen nach Madrid, New York und Buenos Aires. Eine tägliche Aufwandsentschädigung für Verpflegung und Unterkunft, in Höhe von 200 US-Dollar, wird den Mitgliedern der Delegationen für Spanien den USA gewährt. Für Buenos Aires zahlt gibt es immerhin noch 130 US-Dollar pro Person und Tag.

Die Zusatzkosten für die drei 5-köpfigen Delegationen betragen zusammen 1,2 Milliarden Guaranies.

Die Vertreter der Immigranten in den jeweiligen Ländern sind gegen eine Entsendung von Delegationen und hatten vor diese Arbeiten zu übernehmen. Die paraguayische Wahljustizbehörde erklärte nachträglich dazu, dass keine Personen bezahlt werden können, die nicht der Institution angehören. „Das wäre ja als würden die Auslandparaguayer fordern die Arbeit des Konsulates zu übernehmen und Pässe nach Belieben ausstellen, sagte Carlos M. Ljubetic, Ratgeber der Wahljustizbehörde.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Teures Referendum zieht hohe Folgekosten nach sich

  1. Na dann schenkt den Wahlberechtigten doch ein Flugticket…kommt wohl dann fast billiger^^
    Wahllokal am Flughafen und zurück in die „Neue Heimat“.

    Demokratie ist nicht einfach und billig.^^
    Aber man kann´s auch wohl übertreiben.^^

    Sollten mal Wahlen abhalten, ob die meisten Einwohner mit Ihrer finanziellen „Lebenssituation“ zufrieden ist.^^

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