The Blue Whale Challenge

Coronel Bogado: Das fehlte noch. Ein Videospiel in sozialen Netzwerken, zu dem Jgendliche angestiftet werden, endet mit einer Mutprobe. Selbstmordversuche gehen nur selten gut aus, wie das erste Todeopfer beweist. Die Behörden sind alarmiert.

Am Mittwoch dieser Woche wurde in Coronel Bogado, Itapúa ein 22-Jähriger tot aufgefunden. Mit einem Fischsymbol auf der Brust, waren seine letzten Worte, dass ein Dämon im Computer ihn dazu brachte sich das Leben zu nehmen. Das Problem ist jedoch nicht nur auf Paraguay beschränkt.

Über 100 Jugendliche bereits bei Blue Whale Challenge gestorben

Wie es in einem Zeitungsbericht des „Mirror“ heißt, soll die Blue Whale Challenge bereits den Tod von mehr als 100 Jugendlichen verursacht haben. Vor allem in Russland wurde speziell der Tod von zwei Jugendlichen mit der Blue Whale Challenge in Zusammenhang gebracht und untersucht. Ein Polizist erklärte gegenüber den „Cambridge News“: „Wir sind uns der Blue Whale Challenge bewusst, die junge und verletzliche Menschen ausnutzt. Unser Rat an alle Eltern ist es, die Internetnutzung des eigenen Kinder zu verfolgen und auf Unstimmigkeiten zu reagieren.“

Warum heißt es Blue Whale Challenge?

Doch woher kommt der ungewöhnliche Name der Challenge? Der Internettrend wurde Blue Whale Challenge genannt, weil es den weit verbreiteten Glauben gibt, Blauwale würden sich extra an den Strand anspülen lassen, um zu sterben.

Anweisungen für die Blue Whale Challenge erhalten die Jugendlichen in einer speziellen Gruppen von sozialen Netzwerken. Die Aufgaben beginnen bei „Schau dir einen gruseligen Film an“, über „Schneide dir bewusst in den Körper“ bis hin zu „Vermeide es, einen Tag lang mit irgendjemandem zu sprechen“. Jugendliche, die an der Blue Whale Challenge teilnehmen, ritzen sich zudem einen Wal in den Körper.

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