Thema Organspende: Sind Sie von dem Gesetz betroffen?

Asunción: Im vergangenen Juli wurde ein Gesetz erlassen, welches die Einwohner des Landes zu obligatorischen Organspendern macht. Auf die Anfrage der Deutschen Botschaft, wie es denn mit Ausländern aussieht, die eine Daueraufenthaltsgenehmigung haben, kam folgende Antwort:

Mittels dem veröffentlichtem Infoblatt der Deutschen Botschaft Asunción werden alle Zweifel ausgeräumt und klargestellt, dass ohne eine schriftliche Verweigerung dieses Gesetz auch für Deutsche, Österreicher und Schweizer gilt, immer dann, wenn sie eine Daueraufenthaltsgenehmigung haben.

Wochenblatt / Deutsche Botschaft Asunción

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18 Kommentare zu “Thema Organspende: Sind Sie von dem Gesetz betroffen?

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Wow. Glueckwunsch, sie sind Teil der Herde die zur Schlachtbank gefuehrt wird. Warum stellt die Regierung nicht gleich einen Schlachthof fuer Menschen auf?! – embutido a la homo sapiens (zu gut Deutsch „Bierwurscht aus Menschenfleisch“).
    Glauben sie sie seien tot wenn man ihnen die Organe (bei lebendigem Leibe) entnimmt? Weit gefehlt. Sie sind quicklebendig wenn man ihnen die Organe (bei lebendigem Leibe) rausschneidet und fuehlen alles – nur geben sie keinen Mucks mehr von sich weil sie vom „Arzt, dein Helfer und Heiler“ mit einem Morphium-Vorschlaghammer eins am Kopf bekommen haben nach solcherlei Tortur kann man sie dann als „Hirntot“ erklaeren. Aber das Herz schlaegt noch, denn bekanntlich wird die Pumpe ja ganz zuletzt entfernt damit ja die anderen Organe nicht absterben.
    Siehe hier Pfarrer Jakob Tscharntke: Du sollst nicht morden! – Organspende: Akt der Nächstenliebe oder Gewaltakt am Sterbenden? https://www.youtube.com/watch?v=YUQsJA3tJu0
    Die Verweigerung macht man bei der jeweiligen Munizipalitaet wo ihr Fuehrerschein registriert ist und/oder bei der Cedula Beschaffungsbehoerde.
    Wenn Abdo fuer etwas gehen muss dann fuer dieses Gesetz. Die Reichen der Erde werden sich aber freuen dass sie jetzt 7 Millionen garantierter Organe zur Verfuegung haben – dem Spender zahlt man nichts und die Aerzte stecken sich das teure Geld in die Tasche.
    Ich kann mir vorstellen dass die Mennonitenspitaeler im Chaco die eifrigsten Schlaechter sind denn vermehrt hoert man da von „unverhoffte“ Todesfaelle von kerngesunden Menschen die wegen einer Erkaeltung dahin gingen.
    Willkommen im Club! – hiess es anno dazumal beim Bertelsmann Club.

    1. Nicht von der Hand zu weisen.In Europa gang und gäbe.Wer hat schon einen Zettel um Hals ich das nicht!
      Hast recht ohne funktionieren Kreislauf geht keine Organentnahme,Bei Toten sind sie Wertlos!
      Die Verweigerung macht man bei der jeweiligen Munizipalitaet wo ihr Fuehrerschein registriert ist und/oder bei der Cedula Beschaffungsbehoerde.Ich wage es zu bezweifeln ob da jemand in der Eile überhaupt nachfragt ob Spender oder kein Spender, den Ärzten interessiert doch nur das schnelle Geld.Hier kann jeder Humanist schreiben was er möchte.
      Dann hat er noch nicht genug weiße Scheißhaufen gesehen.

    2. So einen asozialen Kommentar hat es seit Christi Geburt nicht mehr gegeben. Normalerweise wünscht man jemanden nichts Schlechtes aber hier wäre der Wunsch nach einem schweren Herzfehler, defekten Nieren, vergammelter Leber und einer kurz vor dem Kollaps stehenden Lunge angebracht.
      Ach ja, ich wünsche Ihnen noch einen Gratis-Aufenthalt in einem Mennonitenhospital.

  2. Spenden erfolgen grundsätzlich freiwillig.
    Dieses Gesetz dient der Zwangsentnahme; letztendlich hofft man darauf, dass die Widerspruchsmöglichkeit aus welchen Gründen auch immer nicht wahrgenommen wird.
    Das Infoblatt der Deutschen Botschaft ist mehr als kläglich und zeugt über die dortige Arbeitsmoral.
    So ist man nicht einmal in der Lage Adresse und Telefonnummer der INATverbindlich mitzuteilen, geschweige denn das erforderliche Procedere eines Widerspruchs dorft zu erfragen und zu veröffentlichen.

    1. …. es ist doch auch gar nicht im Sinne der deutschen Botschaft irgend jemanden zu schützen oder darin zu unterstützen dies zu tun. Mögen DIE, die so etwas veranlassen, die ersten sein!

  3. glaubt jemand, ein Widerspruch würde einen Arzt davon abhalten – Euch auszunehmen ? Ein Richter wird ihm die Befugnis dazu erteilen. Gern könnt Ihr dann dagegen klagen.

    1. Vollkommen richtig Roland, liegt man erstmal auf der “ Schlachtbank“, stirbt man für die Angehörigen an Herzstillstand oder sonst etwas. Um das sonst etwas aufzuklären, muss natürlich eine Autopsie herhalten, wo gewöhnlich Organe entnommen werden, um die zu “ untersuchen“. Die Mafia des Organhandels weltweit, ist größer und mächtiger als die Drogen Mafia

  4. Interessant wäre auch die Frage, ob diejenigen, die sich gegen eine Organspende entscheiden, eine Organspende erhalten, wenn sie selbst diese einmal benötigen sollten.
    So egoistisch wie ich bin würde ich mich dann natürlich gegen eine Organspende entscheiden, diesen dann jedoch widerrufen, sollte ich sie selbst benötigen. Na, was bin ich doch für ein kluges Kerlchen wat.

    1. Da mach Dir mal keine Sorgen.Ich möchte kein Organ haben ob ich eins brauche oder nicht,möchte auch keine Organe Spenden.Sterben müssen wir alle, früher oder später!Schon als jeder geboren wurde stand schon fest das sie sterben werden.Halt früher oder später.Der Alte Fritz soll wohl mal gesagt haben :“Kerle wollt ihr denn ewig Leben.“
      Wenn so weit ist wird der Löffel abgegeben!
      Den Ärzten kann so wie so kein Wort glauben sie lügen, betrügen, für Geld machen sie Alles.Es ist fraglich das sie einen Widerspruch überhaupt zur Kenntnis nehmen wenn genug raus springtl.

  5. Das ist doch richtig, das auch die Einwanderer dieses Gesetz beachten müssen. Sie haben bei der Einwanderung unterschrieben, das Sie nach dem Paraguayischem Gesetz leben, und sie sich an die geltenden Gesetzte halten.

    1. Das tun ja auch die allermeisten Einwanderer, im Gegensatz zu den Einheimischen, die unter den Augen der Polizei beinahe gegen sämtliche Gesetze verstoßen! Tagtäglich im Straßenverkehr zu beobachten, oder den vielen freilaufenden Rindern, oder den vielen Brandrodungen, oder dem ungehemmten Wegwerfen von Müll aller Art und, und, u.v.m. Die Zeit würde nicht ausreichen, das alles hier aufzuzeigen.

  6. @Rolf, ja, das stimmt, wenigstens die Ausländer halten sich an hiesig Gesetze. Auch jedem nur zu empfehlen.
    Darum kriecht man uns Ausländern auch gerne in den Allerwertesten, Rassismus ist hier gänzlich unbekannt. Vordergründig zumindest, ein nettes Grinsen ist auch stets vorhanden, ein Frischfleisch denkt beispielsweise vor der Autoreparatur, dass nach dem fachmännischem Gebastel alles wieder so ist, wie es vorher war, kann ja nicht wissen, dass hierzulande Schrauben mit dem Seitenschneider angezogen werden und man für Bremsbelagwechsel 3 kardinale Stunden warten muss, da das zweimalige Duschen und Mitagessen zwischendurch etwas länger dauern kann. Das Grinsen auf den Stockzähnen kommt daher, dass dipl. Mecanico in 14 Tagen genau weiß, dass er vom Gringo mehr Plata für seine Kinderarbeit erhält, als dass er dies vom Paisano erhalten würde, die kennen diese Spielchen schon von klein auf.
    Schaut man etwas tiefgründiger ist auch ersichtlich warum. DÖCH sind Einwanderungsländer. Kaum jemand möchte auswandern, wohin auch, etwas nach Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia oder Paragauy? Die Gäste bringen kaum Anstand, Devisen, dafür gutes Wissen, wie man dies einsparen kann.
    Paragauy ist ein Auswanderungsland. Wer will schon hierher einwandern? Na, auch nur diejenigen mit Anstand, Devisen und Moral. Deshalb kennt man hierzulande auch kein Rassismus.

  7. Wer sich mit dem Thema Organspende befasst hat, wird weder spenden wollen, noch eine Spende wollen. Wer eine Organtransplantation bekommt, ist unbestimmt. Normalerweise müsste der Empfänger ähnliche Daten aufweisen, wie der Spender, damit die Abstoßung des Fremkörpers gering ist. Aber ob man wirklich danach geht? Die Organspende ist ein riesengroßes Geschäft und es geht nur ums Geld. Normalerweise müsste der Spender diese Geld für die Organe erhalten oder zumindest seine Angehörigen um u.a auch die Begräbniskosten zu zahlen. Aber jeder der damit zu tun hat verdient, ausser dem Spender.

  8. Im Infoblatt der Botschaft ist ein Fehler. Dort steht Verstorbener, was falsch ist. Der Spender muss noch leben und der Körper muss noch funktionieren. Leider glauben viele Menschen, dass sie tot sind, wenn die Organe entnommen sind, u.a. auch, weil das so propagiert wird. Es gibt auch viele, die denken, sie tun dem Nächsten etwas Gutes und es wäre ihre Pflicht, die Organe zu spenden. Man kann ihnen das auch nicht ausreden. Hätten sie genug Vorstellungskraft würden sie es nicht tun. Aber sie glauben einfach nicht, dass sie ihrer eigenen Ermordung auf dem OP-Tisch beiwohnen dürfen. Erst wenn jemand dies realisiert hat und dann damit einverstanden ist, ist für mich die Organspende eine wirkliche Spende.

    1. @ Edith

      Das stimmt nicht ganz. Der Spender muss noch quicklebendig und bei vollem Bewusstsein sein. Er muss während der Organentnahme Fragen zu seiner Gesundheit beantworten können. Dass der sogenannte Hirntod festgestellt werden muss ist Quatsch. Wer das behauptet dem hat man ins Gehirn geschissen.
      Künstliche Beatmung und die künstliche Aufrechterhaltung des Herz-Kreislauf-Systems wird nur gemacht um den Angehörigen eine saftige Stromrechnung präsentieren zu können.
      Und wenn alle seine Organe entnommen worden sind muss der Spender nochmals seine Zustimmung wiederholen ansonsten hat er ein Recht auf Rücktransplantation.
      Ein Hoch auf die, deren IQ etwa bei 3 Schimpansen liegt. Wenn man bedenkt dass ein Affe um Guten Morgen zu sagen den IQ 15 Schimpansen braucht ist der Wert von 3 nicht schlecht.

      1. Ich meinte, ein berechtigter Kommentar. Ich finde es auch richtig und wichtig, wenn man seine Meinung sagt bzw. schreibt. Auch sarkastische Kommentar sind ok.
        Warum Sie jedoch Kommentator(in) @Edith persönlich beleidigen müssen entzieht sich einer Notwendigkeit.
        Ich meinte @Edith hat Ihnen überhaupt nichts getan, was eine solch persönlichen Beleidigungen rechtfertigt.
        Ich gebe zu, ich gebe auch Repy-Kommentare auf tiefstem Niveau ab. Mit dem Unterschied, dass man mir ZUERST auf tiefstem Niveau einen Repy-Kommentar schreiben muss.
        Ich lasse jedem seinen Kommentar, auch wenn ich anderer Meinung bin. Gut, manchmal ist die Grenze zwischen persönlich beleidigend und im Wesentlichen eigentlich nur etwas sarkastisch auf einen Kommentar zu antworten schlecht ersichtlich. Auch ich habe sicherlich schon Kommentare schlecht aufgenommen, obwohl sie vielleicht gar nicht so gemeint waren. Das ist halt manchmal schwierig aus Geschriebenem zu entnehmen. Das ist sogar in persönlichen Gesprächen schwierig zu erfassen, wie das Gegenüber das jetzt wirklich gemeint hat.
        Es wäre jetzt für mich nicht sehr schwierig, Sie @’Erich Bunte‘ persönlich zu beleidigen. Doch es liegt mir fern, da ich nur einmal reine Retourkutsche gebe unter persönlich-beleidigende Kommentare und dann muss man auch wieder verzeihen können.
        Es ist schade, Ihr Kommentar ist herübergekommen. Transplantation ist ein ambivalentes Thema zu welchem sicher verschiedene Meinungen bestehen. Schade ist jedoch – und das mindert Ihren genau meinem Gusto des Sarkasmus entsprechenden Kommentar – dass Sie andere Kommentatoren so herab lassen.
        Ich gebe auch zu, dass ich des Öfteren mich auch sehr abfällig über „die Paraguayer“ äußere. Wenn ich schreibe: „Meine Nachbarn…“, also nicht alle Paraguayer über einen Kamm scheren möchte, dann wird mir im Forum auch wieder ein Strick gedreht. Dennoch, wenn ich mich abfällig über „die Paraguayer“ äußere, wissen wir jedoch alle, dass das ein Vorurteil ist und nicht alle Paraguayer so sind und zweitens beleidige ich mit einer Verallgemeinerung keinen bestimmten Paraguayer persönlich. Ich denke nämlich schon, dass es im Lande schon ein paar Paragauyer gibt, denen ich das Wasser nicht reichen kann, in ihrem Leben mehr geleistet haben als ich und auch viel gebildeter sind. Mit Vorurteilen ist jedoch auch klar, dass das Verallgemeinerungen sind.
        Man stelle sich Ausländer vor, die nach Deutschland auswandern. Bestimmt reden die Ausländer dann untereinander auch über „die Deutschen“, sprechen Vorurteile aus, obwohl nicht alle Deutschen gleich sind.
        Also möchte ich Sie bitten, künftig, solch jeglicher Grundlage entbehrenden Beleidigungen gehen @Edit und anderen Kommentatoren – die nicht zuvor Sie persönlich beleidigt haben – zu unterlassen. Das ist natürlich nur eine Bitte, nichts weiter, keine Drohung, sonst gar nichts, Sie dürfen natürlich weiterhin das schreiben, was Sie möchten. Ich wollte das nur mal zu bedenken geben.

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