Tief in den roten Zahlen: Von was sollen nun die Löhne gezahlt werden?

Ciudad del Este: Nach der ersten Woche weicht der Zorn und Ernüchterung macht sich breit. Sandra McLeod hinterließ fast 8 Millionen US-Dollar Schulden.

Die Stadtverwaltung besitzt 13 Bankkonten mit insgesamt 1,54 Milliarden Guaraníes Guthaben. Um die Novemberlöhne zählen zu können bedarf es jedoch 5,42 Milliarden Guaraníes, so ein heute verbreiteter Bericht. Der erste Fehlbetrag sind demnach fast 3,9 Milliarden Guaraníes. Zusammen mit dem Weihnachtsgeld steigt die Summe auf 9,31 Milliarden Guaraníes.

Die Anwältin von Sandra McLeod erklärte, dass die Bürgermeisterin 34 Milliarden Guaraníes Guthaben hinterlassen habe, was jedoch nicht stimmt denn diese Summe gehört zu den Fonacide Mitteln die nicht für Löhne oder Weihnachtsgeld benutzt werden können.

Die Inventionsbeauftragte Carolina Llanes sieht nur die Möglichkeit mit einem Kredit die Löhne zahlen zu können. Weitere Ergebnisse stehen aus.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Tief in den roten Zahlen: Von was sollen nun die Löhne gezahlt werden?

  1. Schade. 8 Millionen US-Dollar Steuergelder für Schönheitschirurgen ausgegeben. Und trotzdem schiefgegangen. Lo barato sale caro.
    Aber da kann sie ja nichts dafür, das ist hier normal, war ja nicht ihr Geld, selber Schuld vom Steuerzahler es der Frau Ex-Bürgermeisterin zur Verfügung zu stellen.

  2. Kredit hört sich gut an, vielleicht brauchst ja sonst noch was, kann ja mal vorkommen. Was für ein Resultat hatte die Finanz Kontrolle in Melgarejo Col Independencia? Weiss das jemand? Die 25 Tage bis zum Resultat sind doch schon lange rum.

  3. Das schlimme an sowas ist, diese Verbrecher und innen werden hernach null zur rechenschaft gezogen, mit ihren riesen Farmen die sie erschwindelt haben..enteignen und deren Schulden begleichen?

  4. „Die Anwältin von Sandra McLeod erklärte, dass die Bürgermeisterin 34 Milliarden Guaraníes Guthaben hinterlassen habe, was jedoch nicht stimmt denn diese Summe gehört zu den Fonacide Mitteln die nicht für Löhne oder Weihnachtsgeld benutzt werden können.“

    Da haben während der Amtszeit einige komische Umbuchungen von Milliarden stattgefunden, und nach der Amtszeit fehlen eben erst einmal ein paar Millionen …

    Guckt mal in die Buchhaltung — falls es so etwas dort gibt. ;–D

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