Tödliche Verwechslung

Yvypyté: Einmal im Delirium angekommen und immer noch nicht voll, gleicht eine Flasche der anderen. Genau dies wurde einem Indigenen aus dem Departement Amambay zum Verhängnis.

Auf der Suche nach noch mehr Zuckerrohrschnaps vergriff sich der 36-jährige Armando Mendoza Benítez anscheinend letzte Nacht und griff zu einer anderen Caña Flasche, in der Benzin war. Die Vergiftung spürte er durch seinen hohen Blutalkoholspiegel erst zu spät und verstarb relativ schnell daran.

Celia Gómez Benítez, die Lebensgefährtin des Opfers erklärte, dass er schon 24 Stunden lang trank und aus der “Fortín“ Flasche mit Benzin drei große Schluck nahm bevor es ihm die Sprache verschlug. Samuel Benítez, Häuptling der Ansiedlung machte um 01:00 Uhr eine Anzeige im Polizeiposten Nummer 11 der Kolonie Ypyta, rund 15 km von Pedro Juan Caballero entfernt.

Da sich der Unfall in seinem eigenen Haus zutrug handelte es sich obendrein um seinen eigenen Benzinvorrat für sein Moped.

Wochenblatt / Amambay News 570 AM

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2 Kommentare zu “Tödliche Verwechslung

  1. Der Zuckerrohrschnaps in Paraguay ist einfach zu billig! Kostet weniger wie Bier oder alkoholfrei Getränke. Das verführt zum reichlichen Alkoholgenuß, ohne daß es die Haushaltskasse groß belastet. Schnell ist dann die Abhängigkeit erreicht, zumal es wenig andere „Vergnügungen“ gibt und das Leben auch sonst wenig Perspektiven zeigt. Gerade dieser billige Zuckerrohrschnaps, der ja nur einmal gebrannt ist, vergiftet den Körper und den Verstand in relativ kurzer Zeit – und das für immer!

  2. Darum schreibe ich meine Caña Flaschen, in die ich Benzin abgefüllt habe, auch erst gar nicht an. Im Suff kann ich sowieso nichts mehr lesen.

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