Tödlicher Arbeitsunfall im Chaco

Filadelfia: Wie gefährlich einige Arbeitsgeräte sind ist vielen nicht bewusst. Der richtige Umgang schützt vor gefährlichen Unfällen. Ein solcher kostete einen 33-jährigen Mann sein Leben.

Hermenegildo Villalba Bogado (33), der als Arbeiter eingeteilt war ein Rasenstück mit einem Freischneider – einer Motorsense – zu kürzen, kam bei einem Sturz ums Leben. Er stürzte über den Freischneider seines Arbeitskollegen. Die Schnitte waren so tief, dass die Verletzungen lebensgefährlich waren. Passiert ist dies gestern auf der Estancia Espiritu Santo, rund 270 nördlich von Filadelfia.

Zu zweit waren die Arbeiter mit einem Verstäuber und einem Freischneider damit beschäftigt alles zu reinigen. Dann rutschte Villalba Bogado aus und fiel auf den Freischneider den Modesto Ariel Ortiz Pérez (19), bediente. Dabei zog sich Villalba Bogado einen Schnitt von 40 cm Länge im Bauchbereich zu, was tödlich war.

Laut der Gerichtsmedizinerin Mirian González starb der Mann an einem hypovolämischen Schock. Der Leichnam wurde dem Arbeitsgeber, Cristian Javier Pérez, übergeben während Modesto Ariel Ortiz Pérez verhaftet und nach Filadelfia überstellt wurde.

Wochenblatt / Abc Color / Foto: Reproduktion

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2 Kommentare zu “Tödlicher Arbeitsunfall im Chaco

  1. Das ist merkwürdig.Wer weiß was sie getrieben haben.Gespielt,gegeigelt.
    Das nehme ich denen nicht ab!

  2. Man muß sich nur die Motorsensen anschauen, mit denen die Allermeisten arbeiten.
    Als allererstes wird nämlich der lästige Schutz abgeschraubt, weil sich da immer wieder Gras und Gestrüpp darunter verfängt und man die Maschine ausschalten und das Zeug herausklauben muß.
    Schnittschutzhosen sind auch völlig unbekannt, ebenso wie festes Schuhwerk und eine Schutzbrille oder der Gehörschutz.