Ganz besonders schwerer Fall von familiärer Gewalt

Ñemby: Seit einigen Tagen kam eine 21-Jährige nicht mehr auf Arbeit. Eine Kolegin kontaktierte sie und wurde überrascht. Dank einer Unachtsamkeit des brutalen Freundes kam alles ans Licht.

Nicht nur im Gesicht wurde sie entstellt. Ihr Körper weißt mehr Stellen auf, die rot, blau und grün sind als die mit normaler Hautfarbe. Ihr überaus eifersüchtiger Lebensgefährte, Pedro Heriberto Galeano, sieht sich anscheinend gern in der Rolle des Unterdrückers.

Nachdem sie tagelang geschlagen wurde konnte sie ihrer Arbeitskollegin Fotos ihrer Verletzungen senden, die sie wiederum an ihre Schwester weiterleitete. Diese sendete sie schlussendlich dem Vater des brutalen Übergriffs zu. Er zögerte keine Minute eine Anzeige gegen ihn zu machen. Vier Uniformierte nahmen ihn schlussendlich fest. Das Opfer kann bis jetzt noch nicht einmal einen Saft trinken, so sehr ist ihr Gesicht entstellt. Sie war mindestens 12 Tage eingesperrt und ohne Kommunikation mit ihrer Familie.

Als wäre dies nicht schon genug, kommt nun auch ans Licht, dass Pedro Heriberto Galeano auch seinen Schwiegervater schon verprügelte. Vor einem Jahr und acht Monaten schlug er seinem Schwiegervater auf den Kopf. Nach einer Behandlung im Krankenhaus zeigte dieser ihn an. Genützt hatte es anscheinend nichts, da die Tochter weiterhin unter seiner Fuchtel lebte.

Pedro Heriberto Galeano wurde eingangs wegen familiörer Gewalt angeklagt. Eine Ausweitung auf versuchte Tötung ist schon in Arbeit.

Wochenblatt / Abc Color

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19 Kommentare zu “Ganz besonders schwerer Fall von familiärer Gewalt

  1. Furchtbar, brutal, schlimmer als bei den Tieren. Hausliche Gewalt ist in Paraguay WEIT verbreitet, der oben genannte Fall ist besonders pervers.
    Die Frauen scheinen wohl keine andere Moeglichkeit zu haben, als diese Monster zu ertragen. Frauenhaeuser gibt es offenischtlich nicht in Paraguay. Die Opfer trauen sich nicht bei der laschen Justiz die Maenner anzuzeigen, wohl wegen schlimmerer Konsequenzen,z.b. Todesdrohungen.

    1. Nicht nur in Paraguy lieber Philipp. Oder sollte ich ihnen links aus Argentinischen Zeitungen senden? Da ist deutluch mehr los als da, klar haben die auch mehr einwohner.

      1. In Argentinien leben ja auch viele Paraguayer, nach dem Zensus 2010 satte 550.000 Paraguayer mit starker Tendenz nach oben.

        PS: Ist Sarkasmus!

  2. Aber ein freundliches Gesicht! Wieviele solcher dummer und brutaler Menschen wohl unter uns leben und nach außen hin stets „Gesicht“ wahren, freundlich und zuvorkommend zu sein scheinen.Die häusliche Gewalt gegenüber Frauen, Mißbrauch von Minderjährigen in den Familien scheinen keine Einzelfälle zu sein. Man getraut es sich kaum zu fragen – ich tue es dennoch: Ist das kulturbedingt oder was sind die Ursachen?

    1. Es liegt am volkommen fehlendem Unrechtsbewusstsein. Und das nicht nur in diesem Fall. Ist wohl Kulturbedingt.

  3. Dieser Typ hat ja auch Glück, dass der Vater des Opfers ihn nur anzeigte. Denke diesmal wird er nicht ungestraft davonkommen.

  4. Zitat: „Diese sendete sie schlussendlich dem Vater des brutalen Übergriffs zu.“… Das wäre der Urheber also der Täter, welcher nicht ins Gefängnis gehört sondern in eine Geschlossene Anstalt. Ein psychologisches Gutachten würde mir da sicher Recht geben. Angesicht der Art und Weise der Taten, liegt es auf der Hand. Bequemer und billiger ist es natürlich ihn einfach wegzusperren nur nützen tut es niemanden, der kommt wieder raus, unberechenbarer als zuvor.

    1. Tom, dieser Typ hat soviel überschüssige Energie, der gehört ins Gefängnis, aber nur Nachts. Tagsüber in Ketten und mit einer großen Beton Kugel am Bein, in den Straßenbau, zum Steine zerkleinern. Egal ob Sonne Regen oder sonst was für ein Klima. In einer “ geschlossenen Anstalt“, lebt er immer noch das Leben und macht sich die wirklich Kranken zu Untertanen.

  5. Das ist eine Schweinerei, so behandelt man keinen Menschen.
    Den Typ genauso verprügeln wie die Frau vielleicht kommt er zu Verstand.

  6. warum legt dieses Missgeburt niemand um? Der hat schon ein Gesicht, dass man
    ihn reinhauen moechte. So sind viele ihrer sogenannten Amigos und Hombres
    hier im Lande. Machos und eifersuechtig, dass man das Kotzen bekommen
    koennte, wenn man so eine Fresse in der Zeitung sieht. Soviel unschuldige
    Menschen sterben hier in dem Land, ob im Verkehr, oder bei Verbrechen und
    so ein schmieriger Hund kommt mit dem Leben davon.
    Um Gotteswillen schreibt mir nun ja kein Paraguayversteher, dass das nicht
    so schlimm ist und dass das In Deutschland auch passiert.

  7. Ja, es ist sehr schlimm und nein, solch schlimme Sachen geschehen nicht nur in Paraguay.

    In 2015 wurden in Deutschland Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt

    von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung: über 65.800,
    von Bedrohung: über 16.200,
    von gefährlicher Körperverletzung: über 11.400,
    von Stalking: über 7.900,
    von Mord und Totschlag: 331.

    1. Eine Quellenangabe wäre hilfreich.
      Interessant wäre es, die Zahlen nach folgenden Kriterien aufzugliedern:
      – Musels
      – andere Ausländer
      – eingebürgerte Ausländer
      – Deutsche

      Die Gutmensch-Politiker lassen das allerdings nicht zu.

    2. Es kommt doch nicht auf die Zahlen an, sondern auf die Prozentsätze der Täter im Verhältnis zur Gesamtzahl der Bevölkerung. Außerdem müßte in Deutschland grundsätzlich unterschieden werden, ob Ausländer, Migrant oder Eingedeutschte – und vor allem ob Muslime. Das darf man in Deutschland ja nicht einmal mehr hinterfragen, weil es unter rot-grünem Gesinnungsterror unter Strafe steht. Wie gut, daß man das in Paraguay noch fragen darf und in Deutschland lesen. Das kann Merkel & Co. zum Glück noch nicht verhindern!

  8. Wieso beißen sich hier fast alle Kommentatoren daran fest, dass es ein Paraguayer ist? Klar, in diesem Fall stimmt es, aber das ist kein Wunder, es werden ja schließlich Nachrichten aus diesem Land veröffentlicht.
    Fragen Sie doch mal in Deutschland nach. Warum gibt es denn die erwähnten Frauenhäuser? Weil es dort nicht anders ist. Ferner sei erwähnt, dass es immer wieder Frauen gibt, die ihren Männern verzeihen. Sie seien ja selbst schuld… sie hätten ihn ja gereizt. Wie viele Frauen in Deutschland sind die „berühmte“ Treppe/Leiter herunter gefallen?

    1. Warum? Weil es eben ins Denkschema passt, dass nur geistig unterentwickelte „Ausländer“ gewalttätig sind und die arisch deutsche Herrenrasse so was nie tun würde. Kotz-Würg.

      1. Vielleicht hat Albert einfach nur ein paar Zahlen erfunden. Dass er keine Quelle angeben will, ist mehr als ungewöhnlich.

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