Tollwut bei Rindern in Guairá registriert

Villarrica: Mehrere Rinder mit Tollwut wurden in der Zone Perulero-mi bei Villarrica, im Departement Guairá, registriert, sodass fünf Tiere getötet werden mussten. Die Bevölkerung wird ermahnt, wachsam bezüglich weiterer Fälle zu sein.

Die Tierärztin für Epidemiologie aus dem IV regionalen sanitären Gesundheitszentrum, Mary Estela Bogado, berichtet, dass der Fall mit dem Tod einiger Kühe begonnen habe. Daraufhin seien Proben genommen worden, die positiv ausgefallen seien. „Wir haben das positive Ergebnis der extrahierten Proben erhalten. Wir glauben, dass Fledermäuse die Tiere infiziert haben“.

In Guairá kam es 2002 zu einem Ausbruch der Tollwut, speziell in Iturbe, bei der sogar eine Person ums Leben kam.

Aus dem Gesundheitszentrum wird weiter berichtet, dass Menschen, die Kontakt zu den betroffenen Tieren hatten, bereits geimpft seien.

Bogado wies ebenfalls darauf hin, dass in diesem neuen Fall ein Risiko bestehe, weil die Betroffenen gedacht hätten, dass eine der betroffenen Kühe nur leicht erkrank sei und sie deshalb berührt hätten. „Wir haben alle Personen, die mit diesen Kühen in Kontakt standen, geimpft, um zu verhindern, dass sich die Tollwut ausbreitet, ebenso wie alle betroffenen Haustiere“.

Im Gegenzug sagte die Tierärztin, dass Tollwut 10 Tage nach der Infektion ausbrechen könne und dann die ersten Symptome auftreten würden. „Tollwut kann tödlich sein, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird. Zum Glück ist bei den Menschen anscheinend keine Infektion aufgetreten. Aber wir machen immer noch die notwendigen Kontrollen“, erklärte Bogado.

Auf der anderen Seite sagte Ricardo González, Leiter von dem Amt für Tiergesundheit (Senacsa) in Guairá, dass sie die Bewohner der betroffenen Zone sensibilisiert hätten, angesichts der Risiken, die auftreten könnten. „Wir haben uns die toten Tiere angeschaut und konnten Blutproben für die Tollwutdiagnose extrahieren. Sie ist positiv ausgefallen und wir haben alle Personen in der Zone schnell benachrichtigt, sodass jeder, der Kontakt zu den Tieren hatte, geimpft werden konnte“, erklärte er.

González sagte weiter, dass das Gebiet sehr gebirgig sei und man glaube, dass Fledermäuse die Kühe infiziert haben. „Alle Tiere wurden getötet und danach verbrannt. Das haben wir streng kontrolliert“, betonte er.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Tollwut bei Rindern in Guairá registriert

  1. normal muss generell geimpft werden, dies tritt aber nurfür „registrierte“ kühe auf aber nicht für welche ohne brandmarkung da liegt das problem im system

  2. fehlt ein teil vom text …. von senacsa weil die eben nur die registrierten behalndeln aber der normale bauer der halt ein oder zwei kühe hat und keine brandmarkung wäre zwar auch verpflichtet aber es interessiert keinen weil eben keine strafe deswegen bzw. es nicht in der automatischen handhabe der senacsa liegt was die impfungen angeht

  3. DAnn gibt es am nächsten Wochenende wieder tolle Sonderangebote in den Supermärkten und überall gibt es leckeres Asado.

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