Trotz Kälte erhitzen sich die Gemüter schnell bei einer Polizeikontrolle

Encarnación: Trotz der relativ kühlen Temperatur, die in weiten Teilen des Landes Anfang der Woche gemessen wurde, kam es in der Hauptstadt von Itapúa zu einem heißen Nachmittag, als ein Polizist einen Bus anhielt und deswegen ein Fahrgast handgreiflich wurde.

Der Verkehrspolizist hielt den internationalen Bus, der auf dem Weg nach Posadas (Argentinien) war, für einige Minuten an, sodass ein Fahrgast aus dem Bus stieg und dem Beamten erklärte, dass der Omnibus schnell weiterfahren müsse, sonst würde er seinen Abflug vom Airport in Posadas verpassen.

Im Zuge dessen gab ein Wort das andere und es kam zu einer Schlägerei zwischen dem Verkehrspolizisten und dem aufgebrachten Fahrgast. Danach ging der Beamte namens Ignacio García Ruiz Díaz zum nahe gelegenen Revier der Nationalpolizei, um eine Anzeige wegen Körperverletzung aufzugeben.

In der Zwischenzeit stieg der Mann wieder in den Bus und überquerte die internationale Brücke San Roque González de Santa Cruz. Die Ermittlungen zur Identität des Fahrgastes dauern an.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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3 Kommentare zu “Trotz Kälte erhitzen sich die Gemüter schnell bei einer Polizeikontrolle

  1. Vielleicht hatte der Fahrgast einen guten Grund.
    Wenn man in Paraguay mit einem ausländischen Fahrzeug unterwegs ist, dann wird man alle Nase lang von der Polizei angehalten. Weil die Wegelagerer wissen, dass im Durchschnit da mehr zu holen ist und die auch öfter bereit sind ein “Trinkgeld” zu geben, damit sie endlich weiter können.

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    1. Warst du schon mal in Argentinien in einem ausländischen Bus unterwegs?
      Was die Polizei sich dort leistet ist unglaublich.
      Dagegen sind die Polizisten in Paraguay Waisenknaben.
      Hier wirst du wenigstens nicht mit der MP im Anschlag bedroht, während die dein Gepäck bereits zum 7. Mal auf einer Strecke von rund 500 km durchwühlen.
      Alle 100 km wird der Bus rausgewunken, das Gepäck muss ausgeladen werden, damit die es durchsuchen können.
      Einer von ihnen steht dabei im Fahrgastraum und hat die Waffe im Anschlag.
      Dann wird – ebenfalls zum 100sten Mal – ein Grund gesucht, weswegen der Busfahrer eine Multa bezahlen soll.
      Die Argentinos sind anscheinend nicht auf Touristen angewiesen.
      Einmal – nie wieder!

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