Trotz Preisverfall weiterhin verstärkter Sojaanbau

Das Einpflanzen von Sojabohnen für die neue Saison 2015/2016 ist bald soweit, auch wenn ein Preisverfall auf den internationalen Märkten zu beobachten ist werde es kein Zurückziehen der Branche geben, sagte Karsten Friedrichsen, Präsident des Verbandes der Hersteller von Soja, Ölsaaten und Getreide aus Paraguay (APS).

Die Erzeuger werden weiterhin in dem Bereich anbauen, aber auch andere Kulturen kommen in Frage, wie zum Beispiel Mais, Weizen und alternative Getreidesorten.

Das Landwirtschaftsministerium aus den USA (USDA) erwähnt in ihrem neuesten Bericht, dass global gesehen, die Sojabohnenproduktion um 4,2% stieg. Paraguay hatte 2015 eine Anbaufläche von 3,4 Millionen Hektar, 2014 waren es 3.260.000.

Der Preis für Soja wird immer noch niedriger gehandelt als vergangenes Jahr, letzte Woche lag er bei 358 US Dollar pro Tonne an der Börse in Chicago, 25% unter dem Preis in 2014, damals waren es 475 US$ je Tonne.

Friedrichsen argumentierte weiter, all dies sei natürlich nicht ermutigend und es gäbe auch keine Anzeichen dafür, dass sich die Preise auf kurze Sicht erholen würden, aber der Anbau von Soja werde weiter intensiviert.

Die Börsennotierung soll sich, laut internationaler Analysten, weiterhin auf dem jetzigen Niveau bewegen, auch 2016 werde sich der Trend fortsetzen. Paraguay wird bei den Deviseneinnahmen aus dem Export von Sojabohnen im Jahr 2016 voraussichtlich ähnlich abschneiden wie 2015 und die Rekordwerte aus 2013 und 2014 nicht erreichen.

Quelle: La Nación

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