Überall werden Stromausfälle auftreten

Asunción: Der Präsident des staatlichen Energiekonzerns ANDE, Luis Villordo, versicherte, dass es aufgrund der hohen Nachfrage, die die Kapazität des Systems übersteige, praktisch unmöglich sei, die Stromausfälle im Sommer zu vermeiden. Sie könnten überall und jederzeit auftreten.

In einem Interview mit Radio Monumental sprach Villordo über die Prognosen für diese Sommersaison mit hohen Temperaturen und sagte, dass heute die Last die Kapazität der Leitungen übersteige, daher gebe es ein erhebliches Defizit.

Diese Situation würde zu ständigen Stromausfällen in verschiedenen Landesteilen führen, die nach eigenen Angaben unter den gegenwärtigen Bedingungen praktisch unvermeidlich seien.

Die Verteilerleitungen, die als Hauptträger der Energie für die Städte angesehen werden, liegen über der Nennkapazität, sodass der von ANDE bereitgestellte Service möglicherweise nicht ausreichend sei, sagte er.

Villordo erwähnte, dass es mehrere Städte wie Luque gibt, in denen die Last die vorhandene Kapazität trotz einer zweiten Trafostation und anderen Investitionen bei weitem übersteige, was häufig zu solchen Komplikationen führe.

Es ergibt sich aber ein ermutigendes Bild, da der Energiekonzern seit einigen Monaten erhebliche Investitionen in die Verbesserung des Vertriebssystems getätigt hat, obwohl der Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen könnte. „Jeder Sommer, der vergeht, wird besser, wir sind mit mehreren Projekten in der Ausführung, aber sie werden noch 24 Monate dauern”, sagte der Leiter der ANDE.

In gleicher Weise erklärte er, dass die Projekte praktisch Anfang August begonnen hätten, ausgeführt zu werden. Bislang haben sie einen Fortschritt von fast 12% erzielt, obwohl sie bereits einen Wert von über 30% hätten haben müssen, wenn sie nicht unter Verzögerungen gelitten hätten, die auf technische und witterungsbedingte Probleme zurückzuführen seien.

Schließlich betonte Villordo, dass “überall“ in dieser Sommersaison, in der der Verbrauch der Kunden erheblich ansteigt, möglicherweise Stromausfälle auftreten.

Wochenblatt / Hoy

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9 Kommentare zu “Überall werden Stromausfälle auftreten

      1. Ne Hermann arbeiten geht nicht bei dieser Hitze, aber Fußball spielen in der Mittagshitze, das geht immer. Obwohl einem Ball nach zu laufen ist für die meisten hier mehr arbeit, als eine Woche wirklich arbeit.

  1. Das Problem trägt PY schon seit Jahren mit sich herum. Es zeigt nur eins ,das der Präsident der ANDE fehl am Platz ist oder besser gesagt Unfähig. Strom ist genug da ,wird Verkauft nach Brasilien und Argentinien. Was fehlt ist der Ausbau der Netze und geschultes Personal (Man sehe sich die Leitung Verlegungen an) aber wenn man nur sieht wie man selber am besten seine Taschen füllen kann bleibt für Ausbildung und ein Modernes Netz nicht viel über.Auch hier ganz Gravierend ein Fall von Vetternwirtschaft und Korruption. So etwas ist Hauptsächlich in Demokratien der Fall ,weil Viele Köche verderben den Brei es kann nur einer sagen wo es lang geht und die Anderen Köche einteilt,nur so funktioniert ein Staat . Das haben schon die Alten Philosophen gewusst.

  2. im anderen Artikel wurde geschrieben, die Ande hat fast 600 Millionen Dollar nicht ” Spielgeld” Gewinn gemacht, wo ist der geblieben? Itaipu zahlt jährlich 500 Millionen auch kein ” Spielgeld” an die Ande zum Ausbau und Instandhaltung des Netzes wo fließt all das Geld hin? Es wird hier nicht von Umsatz geredet, sondern von Gewinn.

  3. Vor 1.5 Jahren Verbesserungen angekündigt, im August ’19 damit mal ein wenig angefangen. Problem, wie erwähnt: Technik kann man in 4 Stunden täglich landesüblicher Pflichtschule zwar lernen, hat aber keinen Platz neben Kauderwelschprache, Jesus huldigen, Parada und Baile und Nationalhymne. Problem Nr. 2: witterungsbedingte Probleme, die nicht aufgetreten sind seit August ’19. Handelt sich daher um “Keine Lust zu arbeiten, ausser Zahltag kassieren, was schon anstrengend genug ist, da man sich damit mit viel Bier und 2 Eier pro Kind und Tag kaufen kann”.
    Rasant, der Fortschritt in Paragauy. Es dauert nur noch 24 Monate bis die restlichen geplanten 77 % Infrastrukturverbesserungen ausgeführt sein werden. Wenigstens müssen über diese Aussage die Hühner nicht lachen. Sie werden ja schon bald tiefgekühlt im Super zu kaufen sein.
    Was will ich damit sagen? Na, noch kein Huhn ist 24 Jahre alt geworden.
    Aber bis in 24 Jahren, och Schreck, psssst, nicht weitersagen, da haben ja noch mehr Menschen ne Klimaanlage +++. Und das Wetter zwischenzeitlich! Autsch, phänomenal diese Amigo Ingenieure und Amigo Volkswirtschafter hierzulande auf Migros Clubschule-Niveau inkl. täglich 4 Stunden Grundschule vielleicht abgeschlossen, mit Zahltag, bei welchem jeder Europäer in gleicher Position neidisch wird.

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