Nach 34 Jahren sagt ein Missionar auf Wiedersehen

Carmelo Peralta: Nach 34 Jahren Evangelisierungsarbeit als Missionar wird der salesianische Priester Armindo Barrios das Chaco-Territorium verlassen, insbesondere Carmelo Peralta, um sich anderen Aufgaben als Ordensmann im Departement Central zu widmen.

Der Missionar übte mehr als drei Jahrzehnte lang pastorale Arbeit mit den Ayoreo-Indigenen aus, hauptsächlich im Bereich der Evangelisierung. Er war auch Priester und in letzter Zeit Mitglied des Apostolischen Vikariats im Chaco.

Barrios erklärte, dass er vor einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen seine Versetzung in die Hauptstadt Asunción beantragt habe, da er mehrere Herzoperationen hatte, die ihn bereits daran gehindert haben, in der Zone des Chacos seine missionarische Tätigkeit auszuführen.

„Ich werde mich meiner neuen pastoralen Mission in der Pfarrei Domingo Savio von Fernando de la Mora widmen“, sagte er. Barrios kam 1984 in den Chaco, um den italienischen Priester Luis Nardón, der sich dem pastoralen Dienst für die Indigenen gewidmet hatte, für kurze Zeit zu ersetzen, blieb aber 34 Jahre lang.

„Ich habe immer gern im Chaco gearbeitet, mein Vater war ein Ex-Veteran des Chaco-Krieges. Jetzt muss ich aber auf Wiedersehen sagen“, fügte der Ordensmann hinzu, der sich einen Großteil seines Lebens der indigenen Seelsorge im Chaco widmete.

In Carmelo Peralta gründete Barrios den Sender Radio Joven, der der Bevölkerung als Erbe überlassen wird und ein Entwicklungspol an der Grenze zu Brasilien sein soll, wo die biozeanische Route gebaut wird und bald die internationale Brücke, die Carmelo Peralta mit Puerto Murtinho verbinden wird.

Barrios erwähnte seine Zufriedenheit mit der Arbeit an der Grenze und war sehr glücklich über die Fortschritte in der Stadt Carmelo Peralta.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Nach 34 Jahren sagt ein Missionar auf Wiedersehen

  1. Ein Verlust fuer die Bevoelkerung dort.Gerne denke ich an die Fahrten in diese Gebiete mit Hillsguetern zurueck wo wir stets in der Mision uebermachtet hatten.Die Mission in Carmelo Peralta leistet sehr gute Arbeit

  2. Ehrlich geschrieben habe ich mir beim Lesen des Artikels gleich gedacht, dass die Arbeit des Priesters Armindo Barrios etwas mit Hilfsgütern zu tun haben muss, weshalb er dort sehr willkommen ist/war.
    Fragt sich mir nur warum die Mennoniten mit Fleiß und Arbeit nicht auf Missionarsarbeit angewiesen sind.
    Jedenfalls – ich/wir leben zwar nicht im Chaco – jedoch in den ersten Jahren nach Ankunft in diesem Lande war(en) ich/wir in ganzen Viertel sehr willkommen. Vor allem die Hilfsgüter in Form von Scheinchen und gestanzten Metallschiblis.
    Als dann nach persönlicher Feststellung der Handwerkskunst und Arbeitsmotivation diese Hilfsgüter eingestellt wurden, jop, seit da können wir auch gerne wieder gehen. Sage ja immer, zu weit zum Gehen, besser Schwimmen oder Flugi nimm.

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