Überhitzung vorläufige Brandursache in San Lorenzo

Die vorläufige Schlussfolgerung der Experten kommt zu der Ansicht, dass das Feuer in dem Umspannwerk von Laurelty, San Lorenzo, auf eine Überhitzung der Geräte zurückzuführen sei. Staatsanwältin Ana Girala sagte, sie hätte alle Wartungsberichte von dem staatlichen Stromversorger ANDE angefordert, die Stromversorgung ist in einigen Bereichen immer noch nicht vollständig hergestellt.

Nach den vorläufigen Ermittlungen hätte das Feuer in der Trafostation mit einer Explosion begonnen, nach fünf Minuten folgten zwei weitere. Nur ein Techniker der ANDE sei zu diesem Zeitpunkt vor Ort gewesen. Girala erklärte, das Feuer wäre in der Schaltzentrale ausgebrochen und habe sich schnell ausgebreitet. Sie fügte an, das vorläufige Gutachten gehe von Überhitzung aus, die entweder durch eine Überlast oder hohe Umgebungstemperaturen entstanden sein könnte. Sie kündigte an, alle Wartungsintervalle zu überprüfen, einige Arbeiten müssten nur alle drei Jahre erfolgen, andere jährlich und halbjährlich. Heute oder Dienstag sollen die Unterlagen vorgelegt werden. „Die Idee ist, zu prüfen ob Fahrlässigkeit vorliegt“, sagte die Staatsanwältin. Sie fügte an, außerdem müsse klar festgestellt werden, ob toxische Stoffe freigesetzt wurden.

Unterdessen wurden seit dem Wochenende die ersten neuen Transformatoren in San Lorenzo in Betrieb genommen. Auch eine mobile Trafostation mit einer Leistung von 66/23 kV / 30 MVA versorgt das Stromnetz im Zentrum von San Lorenzo, sodass sich auch in der Umgebung die Stromversorgung normalisieren wird.

Quelle: ABC Color