Um ihr neues Haus betrogen

Limpio: 35 Häuser wurden mittels einer Übereinkunft der Kooperative für Lebensraum durch gegenseitige Hilfe Tava Rory Ltda und dem Wohnungsbausekretariat in Angriff genommen und niemals beendet.

„Da ich allein nicht genügend Geld aufbringen konnte um mein Haus selber zu bauen, tat ich mich mit anderen zusammen um eine Kooperative zu gründen. Später erbaten wir vom Staat einen Kredit für Wohnungsbau. Uns war nicht klar, dass wir betrogen werden“, sagte Gloria Pereira, eine der 35 Betroffenen.

Pereira erklärte, dass die “Cooperativa de Vivienda por Ayuda Mutua Tava Rory Ltda.“ (Covitava) am 28. Oktober 2004 konstituiert und vom Nationalen Institut für Genossenschaftswesen (Incoop) anerkannt wurde. Die Mitglieder der besagten Kooperative präsentierten dem Wohnungsbausekretariat (Senavitat) zwei Projekte für den Bau von 40 Wohneinheiten. Das Senavitat vergab einen Kredit von 3,31 Milliarden Guaranies, etwa 475.000 Euro. Das zweite Projekt umfasste 35 Wohneinheiten mit einem etwa gleichhohen Kredit von 3,63 Milliarden Guaranies. Beide Urbanisierungen befinden sich im Stadtteil San Antonio.

Das erste Projekt wurde planmäßig beendet und die neuen Eigentümer zogen glücklich in ihre Häuser ein. Leider wiederholte sich dies nicht bei Projekt Nummer 2, obwohl die wartenden Eigentümer ihre Raten an die Covitava zahlten, gaben die Leiter die Zahlungen von 2015 und 2016 nicht weiter. Es handelte sich hier um 124,6 Millionen Guaranies, so Pereira.

„Eine Voraussetzung, um Begünstigter des Projekts zu sein war seit 2014 seine Sonntage zu opfern, um in Maurertrupps zu arbeiten oder einen Mehrpreis zu zahlen“, erklärte Josefa Vázquez, Sprecherin der Betroffenen des zweiten Projekts.

“Jeden Sonntag von 08.00 – 17.00 Uhr arbeiteten wir in Maurertrupps an den Häusern. All diese Arbeit war umsonst“, so Vázquez

Von den 35 Wohnhäusern wurden nur 32 begonnen. Diese befinden sich in einer frühen Bauphase, ohne Treppen, Elektroinstallation, Bäder, Fußboden, Putz oder Türrahmen. Wegen der Vernachlässigung breitet sich Feuchtigkeit aus.

Die Incoop ließ mit einem Bericht mitteilen, dass die Leiter der Covitaba die Gelder nicht für die Zahlung der Raten an das Wohnungsbausekretariat nutzte. Was mit den Geldern geschah ist nicht klar.

Wochenblatt / Última Hora

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14 Kommentare zu “Um ihr neues Haus betrogen

  1. Sicher ist klar wo die Gelder hinflosen. Entweder für sein eigenes Haus (Neubau oder Renovation) und 3 Wochen Ferien im teuren Uruguay (Punta del Este) in den besten Hotels. Habe mehrmals solche Kerle gesehen, wo ich sagen musste die haben das Geld nicht mit Arbeiten verdient.

    1. Wurde auch schon mehrmals von solchen Kerlen angesprochen, wo ich sagen musste, die haben das Geld nicht mit Arbeiten verdient. Die laufen in Asuncion rum und versuchen das Buch von Ron Hubbard an den Mann zu bringen, mit der Bemerkung, Menschen bräuchten nur 10% ihrer Hirnkapazität. Naja, mit letztem mögen gerade sie recht haben.
      Dann gibt es noch die harmloseren, die Zeugen Jaba the Hut, die laufen auch viel rum und nennen das Rumlaufen arbeiten.
      Aber am meisten arbeiten halt immer noch die Leute des Klerus. Irgendwie haben sie doch viel gearbeitet, um die Billionen Euro zu verdienen, die auf der Vatikanbank herumliegen?

      1. Es gibt verschiedene Arten zu Arbeiten.

        Die einen arbeiten mit der Kraft ihrer Hände. Damit ist in der Regel nicht viel zu verdienen, da zwei Arme fast ein jeder nutzen kann.

        Die anderen arbeiten mit der Kraft ihres Geistes. Damit ist in der Regel sehr viel zu verdienen, da die Dummheit der Mitmenschen laut Einstein so unendlich ist wie das Universum.

  2. Das vorne auf dem Bild wäre doch ein schönes Haus. Für all diejenigen, die noch nie gearbeitet und Steuern bezahlt haben, zB. eine Messe abzuhalten, und den betrogenen Menschen die Prunkhäuser zu überlassen, wessen Bau mit dem während über 2.000 Jahre vom Volk gestohlenen und erpresster Geldern erbaut wurden.

  3. Wieder einmal ein ganz hervorragender Kommentar! Danke Ngudu alias Fili Grano alias morbus ignoratia alias xyz. Eine Klappsmühle ist nichts dagegen. Da hilft nur noch der Psychiater.

    1. Wieso ist jetzt Ndugu gleichzeitig Fila Grano und Morbus Ignorantia? Wer soll das verstehen?! Fila Grano hat recht. Er ist eben kein Dödel. Als erfolgreicher Geschäftsmann aus Deutschland sollte man doch ein wenig mehr Verstand vorzeigen können, aber wo soll der auch herkommen wenn man mit Kartoffeln und Kohle gehandelt hat?! Ein logisches und analytisches Denkvermögen kommt dabei leicht abhanden.

      1. Bitte erst einmal richtig deutsch schreiben! Kartoffel- und Kohlehändler haben damit natürlich ihre Schwierigkeiten.

    2. Mein Vorschlag: „Manni“ und ich gehen zum Psychiater und lassen uns untersuchen. Auf meine Kosten, versteht sich. Wir werden dann sehen, wer in die Klapsmühle sollte. Ich fürchte nur, dass Manni sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, sollte er derjenige sein. Zumindest wird er den Pschiater als „rote Socke“ und „Putin-Versteher“ betitulieren.

    3. @Manni, nun drehst DU völlig durch. Mich in einem Atemzug mit den anderen §$%&@#+?-maten zu nennen, zeugt von großem geistigen Defizit. So ein Unfug steht nicht mal in der Bibel. Ok, bin seit 50a raus aus dem Verein, aber die haben ihre Ansichten in den letzten Jahrhunderten nicht wirklich geändert, also auch nicht die Bibel.

      Du bist gibst doch hier den Oberscheinheiligen! Eines der 10 Gebote heißt: Du sollst kein falsche Zeugnis ablegen…! Also halt Dich gefälligst dran.

      Falls Du es noch nicht gemerkt hast, habe ich einen technischen Hochschulabschluß, was man von den anderen alias sicher nicht behaupten kann.

      Und nun?

  4. Ich weiß nicht, habt ihr noch nicht gemerkt, dass obwohl Ndugu und ich chinesischer Abstammung sind, ich im Gegensatz zu ihm akzentfreies und korrektes Deutsch schreiben kann. In meinen Kommentaren findet man jedenfalls keinen einzigen Schreibfehler weil ich lange in Schwitzenland gelebt habe und jedes Satzglied auswendig kenne. Schwierigkeiten mit den Kommaregeln habe ich jedenfalls keine und auch stets ist alles im korrekten Plusquamimperfekt geschrieben. Daher erkennt jedes Kind, dass M.sc. Dr. med. gynä. Filli Grano und Ndugu NICHT die gleiche Person sein können.

    1. Welcher Abstammung Du bist, ist völlig Banane.

      Aber wenn Du Dich vollmundig auf das hohe Roß ‚Rächtschreihpunk und Kommaregeln‘ setzt und von keinem einzigen Fehler sabbelst, dann fällst Du gar tief. In einem einzigen Satz sind gleich 2 Fehler, von jeder Sorte einer: …Schreibfehler weil… und SchwitzeRland sind 2 Volltreffer aufs Auge. PLUMPS biste vom Klepper gefallen und hast Dir den Steiß ordentlich geprellt.

      Den Unsinn „Plusquamimperfekt“ sehe ich mal als unvollendeten vergänglichen Versuch eines lahmen und hinkenden Gags.

      1. Meiner Meinung nach wurden diese Fehler bewusst, provokativ, eingebaut. Manchmal ist beim Lesen der Kommentare ein gewisser Humor sinnvoll, selbst dann, wenn jemand die heilige Schrift nach seiner eigenen Facon auslegen will, etwa nach der Methode Laienprediger.

  5. Was haben diese Kommentare, von Euch Spinnern, jetzt mit dem Artikel zu tun? Wenn Ihr Euch fertig machen wollt, eröffnet ein anderen Blog.

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